valentine

Der Valentinstag hat in Deutschland keine Tradition. Böse Zungen behaupten, er sei eine Erfindung der Blumenindustrie, ebenso wie der Muttertag. Tatsächlich aber ist er ein Feiertag, der, ähnlich wie Halloween, in den 1990er Jahren aus den USA über Irland zu uns nach Deutschland gekommen ist (wer mehr dazu erfahren möchte, liest hier nach). Am 14. Februar ist es mal wieder soweit und die Liebenden drücken im gegenseitigen Beschenken ihre Zuneigung aus. Um die Suche nach dem passenden Präsent zu erleichtern, habe ich ein wenig im Internet gestöbert und ein paar Geschenktipps zusammengetragen. Eines geht aber natürlich immer: die Lieblingsblumen der Liebsten!

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Es war eine Bereicherung, auf dem Symposium des Fashion Institute of Technology (FIT) mehr über amerikanische Mode zu erfahren. Aber vor allem bin ich glücklich darüber, Charles Kleibacker kennengelernt zu haben, den „Master of the Bias“, Urgestein der amerikanischen Modegeschichte, der im Januar mit 88 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben ist. „Ich liebe es, über die Technik zu reden,“ sagte er. Und riet einer jungen Koreanerin, die ihn fragte, wie sie ihr neues Label starten sollte, zu allererst einen Textildesigner und einen Schneider anzustellen.

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Der Bias Cut (= Schnittrichtung, die diagonal zur Geweberichtung verläuft) wurde vor allem in den 30er-Jahren angewendet, als sich Modedesigner noch Kleidermacher nannten.  Die komplizierte Schnitttechnik ermöglicht es, die Bewegungen des Körpers in Kleider einzuarbeiten. Bias-Schnitte und -Konstruktionen harmonieren mit der Körperform, sodass sich das Gewebe so dynamisch wie Haut spannt: Kleibacker-Kleider aus Bianchini-Crêpe und Satin tanzen, sitzen, gehen sozusagen mit den Frauen mit. Denn Kleibackers Meinung nach kauft keine gut angezogene Frau etwas, das nicht bequem ist. „Dass man eine Ahnung davon hat, wie Stoff genäht und konstruiert wird, unterscheidet einen Designer von einem Stylist,“ so Charles Kleibacker, der bei Nettie Rosenstein und Lanvin-Castillo in Paris lernte und arbeitete, bevor er 1960 sein eigenes Label in New York gründete.

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Stil in Berlin besucht Berliner at home, Streetstyle wird zum Spiel, Two for Fashion ist schneller als die New York Times, Designermode zum Selbermachen und Brillen, die Fussballer zu Intellektuellen machen…

1. Die Intellektuellen-Brille
Fußballer werden selten weder auf noch abseits des grünen Rasens für Intellektuelle gehalten. Wenn aber Florian Illies in der Zeit behauptet, Bastian Schweinsteiger sähe mit seinem Brillengestell aus wie ein Kunststudent aus Berlin-Mitte, dann liest man da gerne einmal genauer nach: Florian Illies über die modischen und sportlichen Aspekte von Sehhilfen: http://www.zeit.de/2010/06/Gesellschaft-06

Weiter geht es nach dem Sprung …

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Ich liebe Mode, wenn sie zwei nicht konforme Welten zusammenbringt. Zum Beispiel Blazer, die man anzieht, um professionell, souverän und akkurat auszusehen, und Nieten, die man an Stoff heftet, um wild, stark und gefährlich zu sein. Vielleicht ist ein Nieten-Blazer genau richtig, wenn man zu einem Businessmeeting geht, bei dem man nicht zu nett wirken will. Sondern vorhat, dem Gegenüber geflegt die Stirn zu bieten. Ich persönlich finde an Nieten-Blazern auch toll, dass ich Nieten mit mir herumtragen kann, ohne wie eine Rockerbraut zu wirken.

IMG_53252Bara Holotova, Model

„Mein liebstes New Yorker-Designlabel ist Vena Cava, aber ich mag auch coole Sachen von H&M. Wenn mir Mode gefällt, ist mir egal, ob sie High oder Low End ist, wie dieses Outfit: Die Schuhe habe ich bei Topshop gekauft, das Shirt bei American Apparel, der Nieten-Blazer ist von Zara. Den Rosenkranz hab ich geschenkt bekommen, aber ich bin nicht gläubig. Ich schmücke mich nur damit.“

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german_garment_klebenow
© Silk Relations/
Robert Klebenow

Wenn sich vier hübsche, berühmte Jungs zusammentun, um Mode zu machen, dann muss da nichts Tolles bei rauskommen. Kann aber schon, wie z.B. im Falles des Labels German Garment, hinter dem keine Geringeren stehen als der Schauspieler Matthias Schweighöfer, der TV-Moderator Joko Winterscheidt, Sebastian Radlmeier als DJ Sebrok und Kilian Kerner als Modedesigner.

Auf der Bread&Butter vor zwei Wochen präsentierten die vier bereits ihre zweite Kollektion. Der Titel „1:13“ soll die Einzigartigkeit jedes T-Shirts symbolisieren. Die 13 Teile erzählen, jedes für sich, eine ganz eigene Geschichte und zeichnen sich durch ihre hochwertigen, aus Ökofarben produzierten Drucke aus. Besonders bei German Garment ist auch die Tatsache, dass ausschließlich in Deutschland produziert wird. Angefangen beim Design, über die Fabrikation, den Druck und die Stickereien bis zum Etikett und der Herstellung der Hangtags ist alles „Made in Germany“ und dabei auch gar nicht mal so teuer. Ab bereits 39,90 EUR bekommt man ein Shirt, entstanden aus Freundschaft unter Männern. Na, da kann dann ja auch gar nichts mehr schief gehen ;)

Mehr Bilder von den T-Shirts und weitere Informationen hier: http://www.germangarment-shop.de/

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Charlotte Gainsbourg ist mein Lieblings-Star. Da freute ich mich natürlich, André zu treffen, der die Sängerin und Schauspielerin – wie ich auch – als Stilikone schätzt. Was mit ihrem androgynen Look, Notify-Jeans und Brora-Kaschmirpullover (siehe Vogue-Artikel), zu tun haben mag. Vor ein paar Wochen ist ihr neues Album IRM erschienen, das sie mit Beck zusammen produziert hat.

Charlotte

André, 27, Banker

„Ich komme aus dem mittleren Westen der USA, dort ist es nie so kalt, dass man einen Pullover tragen muss. Ich habe überhaupt keine Winterkleider, deshalb habe ich mir gegen die New Yorker Kälte diese Jacke von A.P.C. gekauft. Mein Style-Vorbild ist Charlotte Gainsbourg, wir lieben beide Martin Margiela. Meine Lederschuhe sind von ihm. Meine Sonnerbrille ist von Persol. Ich friere lieber, statt mich unter Bergen von Kleidung zu verstecken.”

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mensfashionweek
© Gettyimages, Wireimage

Am Wochenende las ich im Gesellschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dass früher oft gerne der Begriff „marvelous“, soviel wie „atemberaubend“, zur Beschreibung von Mode verwendet wurde. In wirtschaftlich starken Zeiten ging es wohl weniger darum, ansprechende, tragbare Mode zu entwerfen, als Neues zu schaffen und zu beeindrucken. „Wearable“ =  „tragbar“ lautet die heutige Maxime, denn nur wer allgemein gefällt, wird gekauft. Das Geld sitzt nicht locker für modische Extravaganzen, so möchte man meinen.

Ganz andere Bände sprechen da aber vereinzelte Kollektionen, die ihre Designer in den vergangenen Wochen während der Männermodenschauen in Mailand und Paris vorstellten. „Tragbar“ ist ein höchst relativer Begriff, doch für den gewöhnlichen Alltag tauglich ist da das Wenigste. Ich habe meine persönlichen Perlen herausgepickt. Nicht vergessen darf man, dass das Styling bei den Schauen auch immer eine große Rolle spielt und vieles nicht gedacht ist, so getragen zu werden. Ab und zu würde ich mich aber doch freuen, dem ein oder anderen Herren in diesem Aufzug auf der Straße zu begegnen, oder?

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„Es sieht sehr rustikal hier aus, war das dein Konzept?“, fragte die Redakteurin eines Modemagazins Alya Kazakevich bei der Eröffnung ihres a.b.k-Ladenateliers in Chinatown. „Ich bin einfach mit meinem Wohnzimmer hierher gezogen“, antwortet die Russin, die seit 9 Jahren in Brooklyn lebt. Und seit 4 Jahren Lederschuhe, Taschen und andere Accessoires entwirft, näht und hämmert. Ich denke eher an „wesentlich, natürlich und gemütlich“ als ich den mit rauem Holz und Leder gefüllten Raum betrete.

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Oft probiert Alya einfach herum und findet heraus, dass man aus Leder, aus dem man eigentlich Reitersättel formt, die schönsten Stiefel herstellen kann. Weil das Design und alle Arbeitsschritte in ihrer Hand liegen, kann sie das Material auf unkonventionelle Art behandeln und die Techniken, die sie bei Barbara Shaum und Vogel gelernt hat, neu erfinden. Holz, Metall und Leder scheinen nur so weit bearbeitet zu sein, wie es die Funktion des Gegenstands verlangt. Einfachheit, Funktionalität und Beobachtung der Natur sind ihre Inspirationsquellen. „Alles ist schon gemacht, Du musst es nur erkennen“, erklärt Alya.

ABK

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Mein Name ist Maximilian Lang. Als Direktor des Textileinkaufs, den ich seit fast zwei Jahren verantworte, habe ich das Projekt „OTTO meets Model-WG“ von Anfang an begleitet und mit auf die Beine gestellt. Wem das, was er im TV sieht, nicht reicht, der findet Einblicke in die Kleiderschränke der Mädels, kurze Interviews mit den WG-Bewohnerinnen und mehr hier.

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Das Casting für das Cover des neuen mytrend-Frühlingskatalogs hat im Forum in der OTTO-Zentrale in Hamburg stattgefunden. Neben den vier Models aus der WG waren selbstverständlich auch viele internationale Models eingeladen. Es war ein recht ungewöhnliches Casting – schon allein aufgrund der Kamerapräsenz. Aber Anni, Sarina, Tessa und Denise kamen fröhlich und guten Mutes an und haben sich im Feld der Mitbewerberinnen gut in Szene gesetzt. Die Atmosphäre war von Anfang an locker und fröhlich, die Chemie hat einfach gestimmt!

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Top5collage

Vor einiger Zeit habe ich hier schon einen Beitrag auf Two for Fashion gepostet. Ich verantworte bei OTTO den ECOREPUBLIC-Shop und werde ab sofort einmal im Monat meine Top 5 zum Thema Lohas-Lifestyle und nachhaltige Mode vorstellen. Den Start mache ich heute mit meinen ganz persönlichen Top 5 von der grünen Messe THEKEY.TO.

Gleich nach dem Sprung geht’s los …

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