Mahret hat sich in Hamburg bei OTTO auf die Suche nach neuen Dessous-Trends begeben. Ich habe das gleiche in New York getan. Gelernt habe ich, dass auch der Umriss eines BHs ein BH sein kann. Und, dass dieser Brust-Rahmen von Kiki De Montparnasse „Voyeur Frame Bra“ heißt und 195 Dollar kostet. Außerdem erzählte mir Taryn Thomas, dass die meisten Kundinnen bei Barneys Dessous suchen, die nicht nur sexy sondern auch funktional und bequemem sind.

© Stella McCartney: Ein Höschen pro Wochentag (zu meiner HfbK-Zeit gab es die gleiche Idee in anderem Design von Carmen Cichon: selbst bedruckte Montag-bis-Sonntag-Unterhosen und Hemdchen mit Wochentags-Silberringen).
Bei Victoria’s Secret und Agent Provocateur durften mich die Verkäuferinnen nicht vor der Kamera herum führen, deshalb habe ich zwei Spion-Rundgänge gemacht.
Mehr Reizwäsche und ihre Geschichte (Quelle: Wikipedia) nach dem Sprung …

Als Reizwäsche oder Dessous (französisch: „Unteres“) werden Kleidungsstücke bezeichnet, die dazu dienen können, den Geschlechtspartner sexuell zu erregen. Dies ist insbesondere Kleidung aus dem Bereich der Unterwäsche, die häufig speziell aus Materialien hergestellt wird, die als erotisierend empfunden werden: Seide, Samt, Spitze, Lycra oder Satin.

© La Perla
Häufig werden elegantere und hochwertiger verarbeitete Wäscheteile als Dessous bezeichnet, während provokantere Wäsche, insbesondere in schwarz oder rot, eher als Reizwäsche bezeichnet wird.

Während Frauen bis weit ins 20. Jahrhundert ihre Unterwäsche nach den Gesichtspunkten der Körperformung, beispielsweise mittels Korsetts, Büstenhaltern, Miedern auswählten, veränderte sich diese Haltung mit der modischen Entwicklung der Krinoline (Reifrock). Vor deren Einsatz war die weibliche Unterwäsche größtenteils weit geschnitten und praktisch.
Nach und nach entwickelten die Wäscheproduzenten aus diesen Formen neue Modelle, aber erst in den 1960ern verbreitete sich allmählich die heutige Vorstellung sexuell ansprechender Unterwäsche. Die Funktion der Reizwäsche geht über den Gebrauchswert der üblichen Unterwäsche hinaus und reicht von im Alltag bequem zu tragenden Dessous bis hin zu Kleidungsstücken, die den Status eines Sexspielzeugs oder eines sexuellen Fetischs annehmen können. Bei erotisierender Wäsche kommen häufig folgende Stoffe und Materialien zum Einsatz: Lack, Latex, Spitze, Netzstoffe, Edelstahl, Ketten, Perlenstränge.
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hmm, rote wäsche scheint wieder in mode zu kommen. vielleicht sollte ich auch mal wieder auf die farbe setzen. das problem ist nur, dass ich finde, dass ganz ganz blonde frauen so mittelmäßig in rot aussehen. was meint ihr?
Also ich finde den Rahmen-BH köstlich – nur der Preis ist ein Handicap!
Was Kiki aus Montparnasse teuer anbietet, gibt es in Frankreich von einem anderen Label zu einem Fünftel des Preises. Ich möchte keine Schleichwerbung machen, aber wen der Name interessiert, der kann sich das Stück in meiner Fotoserie “Upstairs from you” ansehen und mich nach dem Hersteller/Kontaktadresse fragen.