Im Vergleich zur glitzernden Eiswand im Frühling, konnte die Kulisse dieser Y-3 Schau nicht schlichter sein: Nackte Neonröhren, kahle Wände und raue Steinplatten umgaben Yohi Yamamotos Sommer-Kollektion für Adidas. Hinter den mit Zeitungspapier zugeklebten Fenstern eines alten Warenhauses in Chelsea drehten die Models in schlichten und sportlichen Outfits ihre Runden.

Sie trugen kantige Anzugswesten, transparente Stoffe und Oversize-Hemden als Kleider. Sowie mehrere verknitterte, grobmaschige Stoffschichten übereinander, Hüte und Schirm-, Baseball-Kappen.

Am besten gefiel mir die Braut in Turnschuhen, die als letzte ihren Schleier über den Steinboden schleifte. Solche Entwürfe machen das Label Y-3 interessanter als die aufdringlichen Streifen – groß, klein, längs und quer auf Schultern, Schuhen und Bündchen. Und die riesigen Y-s, die sogar an den Ohren eines Models hangen.

Der “geheime“ Veranstaltungsort jenseits des Bryant Parks.


Diesen hübschen Mann hielt ich wegen seinem eleganten, weißen Outfit für einen Franzosen. Ich war ganz überrascht als er mich auf Deutsch begrüßte. Sein T-Shirt ziert die Sicht, die man von der JFK-Flughafen-Autobahn auf die Manhattan-Skyline hat.

Sandy Meyer-Wölden, die Verlobte von Boris Becker, berichtete im Lederkleid von Miss Sixty für Pro Sieben.

Die drei Wathne-Schwestern ziehen immer das Gleiche an. „Das macht unser Leben einfacher.”

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Also irgendwie koennte die Kollektion auch genauso bei Uniqlo (a.k.a. das japanische H&M mit einem Flagship-Store in SoHo) haengen.
Da hat mir Stella McCartneys Kollektion fuer Adidas echt besser gefallen…