
Tracy Feith ist der erste Mann, den ich in New York traf, der einen Rock trug und darin kein bisschen schwul aussah. Und das lag nicht nur am Surfbrett, das er bei der Einweihungsfeier seines neuen Ladens unterm Arm trug. So cool hatte ich mir den Designer bei weitem nicht vorgestellt, in dessen 700-Dollar-Kleid sich Michelle Obama erst im Januar am Tag nach der Amtseinweihung in der Kirche zeigte, und diese Woche sogar noch einmal in Manhattan, wovon Tracy Feith nichts wusste. Denn Michelle arbeitet nicht direkt mit Designern zusammen. Sie kauft wie normale Frauen in Läden ein. Im Februar zog Tracy Feith mit seinem Laden von der 5th Avenue nach Williamsburg, wo seine Mode viel besser hinpasst. Als ich seinen Laden nach der Einweihungsfeier zum ersten Mal betrat, hatte ich kurz das Gefühl, an einem Korallenriff vorbei zu schnorcheln. Manche Kombinationen, wie superpink und grellorange, kreischen zwar um die Wette. Aber verhelfen sich auch gegenseitig zu größtem Leuchten.
Tracy beweist, dass Surfer mehr als schrille Hawai-Hemden entwerfen können. Genauer gesagt, designt er weder Hemden noch Bermudas, sondern leuchtend bunte Kleider aus hauchdünnen Seidenstoffen. In denen ich Frauen sehe, von denen Wellenreiter träumen, während sie auf ihren Brettern auf dem Wasser schaukeln. Kürzlich hat er sogar eine Lowbudget-Linie für Target designt.
Fotos von der Einweihungsfeier…

Tracys Freundin und Geschäftspartnerin, Susan Winget, und Boomer, ihr gemeinsamer Sohn.


0
Super Tip! Von wem ist denn die Musik auf deinem Clip?
http://www.tonarchiv.de – California Surf Rock
ich liebe die Lady in den roten Lackpumps!
he's so cute …
Die Kleider treffen genau meinen Geschmack!!! Es wird Zeit, dass ein solcher Laden auch bei uns eröffnet wird!