
Die letzten Top 5 des Monats stehen – wie schon im Januar – im Zeichen der Nachhaltigkeit. Dieses Mal berichte ich von zwei „Mode-Schwänen“ aus Weimar, darüber, wie man Bademode aus PET-Flaschen herstellen kann, vom „grünen“ London, der neuen OTTO-Marke Kuyichi und einem Radio aus Holz.
1. Wildschwäne aus Weimar

© Nina Röder
Die Designerinnen Antje Wolter und Anne Gorke gründeten das Label Vilde Svaner im September 2008. Ihre Mode ist unkompliziert, modern, mindestens so elegant wie funktionell und wird aus nachhaltigen Materialien hergestellt – Biobaumwolle, Brennnesselstoffe und recycelte Herrenhemden kommen zum Einsatz. Antje und Anne unterscheiden nicht zwischen Sommer und Winter. Ihre zeitlosen Entwürfe lassen sich leicht kombinieren und sind nicht an eine Saison gebunden.
Zu bewundern sind die Design-Stücke in Shops und Showrooms in Weimar, Nürnberg, Stuttgart und Berlin.
2. PET-Flaschen zu Beachwear!

© GREENbay®
Wo landen eigentlich die benutzten Einwegflaschen? In Japan natürlich! Da wird in einem ganz neuen Verfahren das „Texcare eco friendly“ produziert, ein vollkommen neues Garn aus recycelten PET-Flaschen. Durch ein spezielles Spinnverfahren ist diese Endlosfaser zudem besonders dünn und weich. Perfekt, um daraus sexy Badeanzüge und Bikinis zu weben! Außer der Kunstfaser verwendet das Label GREENbay® auch Bambusfasern.
GREENbay® unterstützt auch soziale Projekte, z.B. die Plattform Kiva, und erhielt das Klima-Zertifikat des Grünen Punkts.
3. Grünes London
Vom 19. bis zum 23. Februar fand an der Themse die London Fashion Week statt. Ähnlich wie in Berlin, gab es auch zu dieser Messe einen „grünen Zweig“, nämlich die estethica. Nach sieben Jahren in Folge wurde die Messe mittlerweile zu einem zentralen Event der Londoner Ethical-Fashion-Szene. 28 Designer stellten ihre Kollektionen vor. Einige Blogger waren auch dabei – Berichte gibt es u. a. bei greenmystyle.com, susteinyourstyle.com, istyleyou und fiftyrx3.
4. Kuyichi: Love the world!

Kuyichi ist ein stilbewusstes Modelabel aus den Niederlanden. Seit der Gründung 2001 hat es sich zu einer führenden nachhaltigen Denim-Marke entwickelt, die expandiert und nun in mehr als 500 Geschäften europaweit zu haben ist – jetzt auch im eigenen Markenshop bei OTTO!
Kuyichi arbeitet mit nachhaltigen Materialien wie z.B. Leinen, Hanf und organischer Baumwolle, aber auch mit ganz neuen Produkten wie Lenpur (eine Faser aus der Kiefern-Rinde) oder Tencel (eine Faser aus Eukalyptusbäumen). Das alles getreu dem Label-Motto: „Love the world“.
In eigenem Blog berichten die Macher u.a. über Design, Mode-Kultur, Fair Trade und Nachhaltigkeit. Reinschauen lohnt sich!
5. Wooden-Radio aus Indonesien

© wooden-radio.com
Viele Musikinstrumente werden aus Palisander-Holz gebaut – ihr Klang ist besonders voll und warm. Möglicherweise brachte diese Tatsache den indonesischen Designer Singgih Susilo Kartono auf die Idee, ein hölzernes Radio zu entwerfen. Mittlerweile werden diese Radios – jedes ein Unikat! – in seinem eigenen Betrieb in feinster Handarbeit (16 Stunden pro Exemplar) hergestellt. Mit diesem Unternehmen sichert Singgih das Einkommen vieler Familien in seinem Heimatdorf. Produziert wird ausschließlich aus Palisander- und Pinienholz aus eigener Plantage.
Die Geräte empfangen UKW sowie Mittelwelle und haben eine Anschlussmöglichkeit für den iPod® bzw. einen MP3-Player. Bestellen kann man die formschönen Designerstücke z.B. bei Wooden-Radio in Hamburg.
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bikinis aus plastikflaschen? wer kommt denn auf so eine coole idee? recycling ist einfach so wichtig und vor allem auch so einfach – man galubt es kaum, aber unser müll ist eine der größten rohstoffreserven überhaupt
geiles radio, würde zu meinem schallplattenspieler passen, super entdeckung!
die recyclete bikinifaser ist einen klasse idee!!
Das Radio find ich auch klasse! Die Kleidungsstücke von Vilde Svaner sind auch sehr sehr schön!
Dieses Radio ist wirklich ganz toll! Wo verstecken sich denn immer solche Raritäten? Bestimmt nicht bei Saturn, hehe
also wenn der Bikini nicht so teuer ist, dann überlege ich stark, mir für den kommenden Sommer so einen zuzulegen. Da hat man am Strand gleich Gesprächsstoff und kann die Beachboys beeindrucken
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