
(1) Was passiert wenn ein Systemtheoretiker über Liebe schreibt? Klingt zunächst ein wenig absurd, als ließe sich das größte aller Gefühle irgendwie in ein Raster pressen. “Liebe. Eine Übung”, heißt das Werk auch noch, als könne Liebe erlernt werden. Vielleicht nicht das Gefühl, so aber möglicherweise der Umgang mit ihm. “Liebe ist ein symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium“ so schreibt Niklas Luhmann, der Autor und einer der größten Soziologen unserer Zeit. Norman von The Junction hat sich das posthum veröffentlichte Werk einmal genauer angesehen und schreibt: “Das Typoskript Luhmanns ‘Liebe Eine Übung’ zeigt eine von vielen Möglichkeiten des Versuches dem Zustand Liebe der Wissenschaft zuzuodnen. Zusammenfassend gibt es Auskunft über verschiedene Merkmale/Handlungen menschlichen Verhaltens und regt zum Nachdenken an.” Als klassischer Ratgeber sollte das Buch wohl nicht mißverstanden wissen. Aber ein wenig Reflexion über urmenschliche Dinge schadet nie.
(2) Vor einigen Tagen gewährte ich Einblick in die Hamburger Mega Model Agency. Seit einer Weile kann man täglich ganz bequem hinter die Kulissen der New Yorker Suprememanagmenet Agentur schauen. Die hat nämlich ihr eigenes Blog. Sehr sehenswert und informativ!
(3) Dass Modedesigner ihre Kollektionen in Form von Ausstellungen prästentieren ist scheinbar gerade sehr in Mode. So geschieht es gerade in Tokyo mit den Entwürfen des Designduos Eley Kishimoto (ich traf beide in London, ihr erinnert Euch?). Die Modebloggöttin Diane Pernet war im fernen Osten und hat sich das ganze einmal genauer angesehen und Fotos für ihre Leser gemacht.
(4) Immer wieder gerne schaue ich mir im Netz das Blog FFFFOUND! an. Mehrmals täglich werden kuriose, schöne, interessant, spannende… Bilder hochgeladen, die mich immer wieder aufs Neue erfreuen. Dort konnte ich auch schon ein paar wahre Juwelen entdecken. Höchst inspirierend!
(5) Wem es zu lästig ist, sich täglich durch das schier unüberschaubare Angebot an Streetstyleblogs zu kämpfen, kann das nun bequem auf einer Seite tun. Streetstyl.es bündelt alle big Names und spart uns dadurch enorm viel Zeit.
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habe mir die streetstyle-compilation ageguckt: sehr beeindruckend! eines allerdings irritiert mich: viele von den leuten sehen aus wie models – absolut perfekt. kann das zufall sein? oder sind die blogger alle im modebusiness tätig und kennen eben viele models, die sie ablichten können?
@vanessa: Also, Starblogger wie Mr. Sartorialist haben hervorragende Connections zum Modebusiness. Das konnte man u.a. dem wunderbaren Interview entnehmen, das Kathrin vor einiger Zeit mit ihm geführt hat. Aber mich frustriert es mitunter auch, wie perfekt so manche Leute auf die Straße treten.