Alle Beiträge zu “Charles Kleibacker”

Es war eine Bereicherung, auf dem Symposium des Fashion Institute of Technology (FIT) mehr über amerikanische Mode zu erfahren. Aber vor allem bin ich glücklich darüber, Charles Kleibacker kennengelernt zu haben, den „Master of the Bias“, Urgestein der amerikanischen Modegeschichte, der im Januar mit 88 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben ist. „Ich liebe es, über die Technik zu reden,“ sagte er. Und riet einer jungen Koreanerin, die ihn fragte, wie sie ihr neues Label starten sollte, zu allererst einen Textildesigner und einen Schneider anzustellen.

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Der Bias Cut (= Schnittrichtung, die diagonal zur Geweberichtung verläuft) wurde vor allem in den 30er-Jahren angewendet, als sich Modedesigner noch Kleidermacher nannten.  Die komplizierte Schnitttechnik ermöglicht es, die Bewegungen des Körpers in Kleider einzuarbeiten. Bias-Schnitte und -Konstruktionen harmonieren mit der Körperform, sodass sich das Gewebe so dynamisch wie Haut spannt: Kleibacker-Kleider aus Bianchini-Crêpe und Satin tanzen, sitzen, gehen sozusagen mit den Frauen mit. Denn Kleibackers Meinung nach kauft keine gut angezogene Frau etwas, das nicht bequem ist. „Dass man eine Ahnung davon hat, wie Stoff genäht und konstruiert wird, unterscheidet einen Designer von einem Stylist,“ so Charles Kleibacker, der bei Nettie Rosenstein und Lanvin-Castillo in Paris lernte und arbeitete, bevor er 1960 sein eigenes Label in New York gründete.

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Auf style.com sind tausende Outfits abgebildet aber weit und breit ist kein Rücken zu sehen. Weil das Bild eines Kleidungsstücks heute mindestens genauso wichtig ist wie das Kleidungsstück selbst, kann man dem heutigen Modedesign einen Hang zum Front-Fassaden-Fetischismus vorwerfen. Zu Charles Kleibackers Designzeiten dagegen sah Mode manchmal sogar besser von hinten und den Seiten aus. Seit ich den Meister der Bias ( = der Diagonalen) und seine Mode kürzlich entdeckt habe, bin ich von schönen Rücken entzückt. Und fotografiere Streetstyles ab jetzt auch mal von hinten.

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Cavanaugh, 23, Modedesignstudent

„Mein Name ist irisch, aber ich bin in China geboren. Seit zwei Jahren studiere ich Modedesign in New York und treffe bei Parsons Leute, die wie ich viel von der Welt gesehen haben. Ich liebe auffällige Muster, und suche in allen Kulturen nach ihnen.“

Cavanaughs Outfit von vorn nach dem Sprung …

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