Auf style.com sind tausende Outfits abgebildet aber weit und breit ist kein Rücken zu sehen. Weil das Bild eines Kleidungsstücks heute mindestens genauso wichtig ist wie das Kleidungsstück selbst, kann man dem heutigen Modedesign einen Hang zum Front-Fassaden-Fetischismus vorwerfen. Zu Charles Kleibackers Designzeiten dagegen sah Mode manchmal sogar besser von hinten und den Seiten aus. Seit ich den Meister der Bias ( = der Diagonalen) und seine Mode kürzlich entdeckt habe, bin ich von schönen Rücken entzückt. Und fotografiere Streetstyles ab jetzt auch mal von hinten.

Cavanaugh, 23, Modedesignstudent
„Mein Name ist irisch, aber ich bin in China geboren. Seit zwei Jahren studiere ich Modedesign in New York und treffe bei Parsons Leute, die wie ich viel von der Welt gesehen haben. Ich liebe auffällige Muster, und suche in allen Kulturen nach ihnen.“
Cavanaughs Outfit von vorn…

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Von hinten fotografieren ist ja ok, aber der Mantel ist ne Katastrophe. Das sieht nicht gut aus…
ich finde auch, dass der Mantel eher wie ein Bademantel aussieht, das Muster ist wirklich nicht mein Fall!
also mit diesem Mantel würde ich mich nicht auf die Straße trauen – viel zu gewagt. Und dem Typen steht der Mantel auch nicht, der ist ihm viel zu lang
wieso schaut der Student denn so trübe drein bei so einem flippigen Mantel?
jetzt auch Rücken zu fotografieren, finde ich generell gut, aber bitte mit besseren Outfits
Na ja, dass der Typ ausgefallene und auffällige Muster mag ist ihm nicht zu verübeln. der würde sonst ja gar nicht zur Geltung kommen. Ziemlich graues Mäuschen
Ich finde seinen Look durchaus interessant, aber das Hemdmuster beißt sich ein wenig mit dem Mantelmuster, oder?
also ich weiß gar nicht, was ihr alle habt: der Mantel ist wenigstens mal anders, lieber extravangant als “Graue Maus-Dasein”: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
Oh nee, die Handtasche ist doch nicht sein Ernst, oder? Das kann nicht angehen… Den Mantel finde ich dagegen echt noch prima….