
Mariko, Preston, Sarah und Marcel sieht man an, dass sie mit Mode zu tun haben. Aber man ahnt nicht, dass die vier Hipster nur eine rein platonische Liebe verbindet. Mariko und Preston sind ehemalige Kollegen. Sarah und Marcel Mitbewohner. Das aber ist typisch für Hipster, die gern öfter mit ihren Freunden unterwegs sind als mit ihrem Partner. In den 1930er-Jahren erfanden die schwarzen Musiker in New York die Bezeichnung Hipster. Seitdem steht der Begriff für junge Leute, die es lieben, gegen den Strom zu schwimmen und mit Unangepasstheit zu provozieren. Um anders zu sein, tragen sie vor allem Secondhand- Kleidung und sind immer auf der Suche nach besonderen Bars, Clubs und Menschen, die sich täglich neu erfinden. In New York leben viele weltbekannte Hipster, wie das DJ-Trio The Misshapes, das die Party zurück nach New York brachte und mit Madonna befreundet ist.

Mariko, 28, Stylistin
„Ich bin in Japan geboren und arbeite seit vier Jahren in New York für verschiedene Modeproduktionen. Ich trage jeden Tag andere Kleider. Heute sehe ich in meiner Hose von Ann Sofie Back und den Mui-Mui-Schuhen futuristisch aus. Morgen gehe ich im 1980er-Jahre-Stil auf die Straße. Es ist mein Stil, keinen festgelegten Stil zu haben. Gestern sah ich aus wie Preston.“
Preston, 25, Castingagent
„Ich komme aus Arkansas und habe Mariko im Laden Seven kennengelernt, wo wir zusammen junge Designer-Mode verkauften. Ich mag keine makellose Mode. Viele meiner Kleider habe ich auf der Straße gefunden oder von Freunden geerbt. Ich trage nie Socken und hasse es, einzukaufen.“

Marcel, 21, Model
„Es ist großartig, in New York Model zu sein, beide Daumen hoch! Auf meinen Stil hat das Modeln noch nicht abgefärbt. Außer den Kleidern, die ich manchmal behalten darf, ziehe ich nur preiswerte, punkige Mode an, die ich bei Trash&Vaudeville im East Village kaufe. Ich verbringe nicht viel Zeit vorm Spiegel, deshalb habe ich gar nicht gemerkt, dass man meine weißen Tennissocken sieht, wenn ich diese enge Jeans trage.“
Sarah, 22, Model & Angestellte in einer Fotoagentur
„Mein Stil ist der typische Fotoagentur-Stil: langer Pony, kurze Jeans-Hotpants. Mein T-Shirt haben Marcel und ich zusammen auf dem Konzert unserer Lieblingsband Misfits gekauft. Wir haben uns letztes Jahr über Freunde kennengelernt und sind dann zusammen nach Brooklyn gezogen. Manchmal klaue ich Kleider aus seinem Schrank, weil wir die gleiche Größe haben. Und den gleichen Geschmack. “
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ist das ein gürtel in marikos hose oder ist der bund hochgerollt?
Sarahs Augenbrauen sind sehr cool, mit den Shorts, dem Shirt und ihrem Hipster an der Seite ist das ganze sehr New York.
Was ist denn eigentlich so falsch daran, wenn man schon auf den ersten Blick erkennt, dass sich jemand mit Mode beschäftigt? Mir ist das zuviel Understatement …
happyshauna, what a nice name! Mariko trägt einen Gürtel, den es auch in rot gibt. Passenderweise heisst er: geschwollener Gürtel.
flute 77, ich denke, dass hinter jedem guten Outfit Arbeit und Interesse an Mode steckt…
Ich mag den Style von Sarah, besonders die knallroten Finger- und Fußnägel in Kombination mit den blonden Haaren. Und Marcels Socken find ich jetzt echt nicht schlimm. Männliche Stinkefüße in Schuhen ohne Socken sind doch nun wirklich schlimmer. Bäh
Also mal ehrlich. Ich bin ein absoluter Fashion-Fan, aber das Outfit von Preston hat meiner Meinung nach nichts mit Style oder Mode zu tun. Wer Preston stylisch findet, findet auch jeden Penner an der Straßenecke stylisch… Klingt böse, ist aber so…
Wo kann man eigentlich (designer) “jute” Taschen kaufen, ich kenn jemanden, der nach Berlin zieht, um Mode zu studieren, da wäre so was doch das ideale Geschenk
?