
Ich gebe zu, ganz war ich nie weg. Dafür liebe ich die Modewelt zu sehr. Ich habe in den letzten sechs Monaten nicht nur bei „Aldi“ gearbeitet, gleich mehr dazu, sondern auch Kleider im Internet gekauft, in die ich langsam reinschrumpfe und die „Elle“ abonniert, um mit ihr mein Französisch zu verbessern. Ich habe festgestellt, dass im Leben einer Mutter von einem Kleinkind und einem Baby die gleichen Regeln gelten, wie bei der Ladenkette Aldi: Keinen Weg ohne leere Hände gehen, den ganzen Tag Regale einräumen, die größte Leistung bringen für wenig Geld, natürlich immer blitzschnell sein und viel Zeit drinnen verbringen …
Darum zeige ich Euch heute nicht nur mein Viertel Montmartre im Video, sondern auch meine Wohnung. Deren Einrichtung mich an das Computerspiel „Tetris“ erinnert, bei dem man Bausteine lückenlos ineinander schichtet, auf das eine maximale Anzahl von Objekten auf minimalem Raum Platz findet. Gerade habe ich sogar noch eine Wand gebaut, hinter der ich meine 50 Paar Schuhe verstecken kann. Für das Geld, das ich im Baumarkt gelassen habe, hätte ich mir wahrscheinlich eine Chanel-Tasche kaufen können – aber darin lebt es sich nicht so gut, wie hier:

In meinem Traum, von einem Leben in Paris, kam immer ein Schminktisch vor. Da ich an diesem Tisch auch arbeite, stelle ich den Spiegel nach dem Schminken einfach auf den Boden …

Fünf Jahre lang haben mein Stringregal und mein Lieblings-Sofa brav im Keller auf mich gewartet.

Meine Ketten hänge ich an die Heizung, meine Briefe werfe ich in eine Riesenvase von Hella Jongerius.

Für kleine Werke, wie dieses von der Künstlerin Tina Hinssen, findet man immer einen Platz.

Meine Handtaschen hänge ich an Nägel – neben mehr Kunst aus Hamburg von Katharina Trudzinski.

Der Stern aus Schiffsplanken stammt aus Brooklyn, die Softlamp von Droog Design hat auf dem Dachboden überlebt. Sieht aus wie Porzellan, ist aber Gummi.

Unser Sessel von Nightwood war das einzige große Möbelstück, das mit umziehen durfte.

Unser Ausblick, vom Verner Panton Stuhl am Küchentisch …

My private Mona Lisa von Natalie Bissig neben Alexander McQueens Ausstellungsbuch.

Eine antike Leiter aus Hamburg als Multifunktionsobjekt.

Im Es Regal von Konstantin Grcic stehen alle Spielzeuge. Farblich dazu passt das Meisterwerk von Jim Avignon (mein ganzer Stolz, es ist von mir inspiriert).

Meine Top 3 Beauty-Produkte im Bad: Rush Parfum von Gucci, pinker Nagellack und Korres-Plum-Lip Butter.

Edie Sedgwick oder

Bob Dylan verstecken im Wendebilderrahmen entweder die Waschmaschine oder den Trockner in der Küche.


Und das Krokodil bewacht unsere Welt …
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wow, katrin, willkommen zurück!! darf man mal fragen, wie groß die neue wohnung für euch alle ist? ist auf alle fälle superkreativ eingerichtet!!
Welcome back – und tolle Wohnung! Ich freu mich schon auf mehr von dir, aus Paris! <3
75 qm für 4 Pariser, j aime notre appartement!
wir haben auch noch einen grossen tisch : ) den habe ich nur vergessen zu fotografieren…
oh wow Kathrin, du hast es echt richtig schön in deiner neuen Wohnung! Ich werd da ja fast ein bisschen neidisch :O
So schön bei Dir Kathrin! Und wunderbar wieder von Dir zu lesen!
freue mich so, liebste kathrin!!xx
tolle Frau, tolle stadt, tolle jacke! Wo ist die denn her?
Meine Jacke ist von RISTO, meinem liebsten New York Designer. Ich habe sie im Sale bei Assembly New York gekauft und habe mich extrem gefreut sie da zu finden, weil sie mir schon live auf dem Runway so gut gefallen hat. Hier ist der link zur Schau Fall Winter 2013 erstes Video
http://twoforfashion.otto.de/fashionweek-herbstwinter-2010-knallfarben-tuell-korea/2956/
Schön wieder von Dir zu lesen und danke für die “Homestory” – ich liebe es, zu sehen, wie andere eingerichtet sind!
echt schön.
bin so froh das dein blog gefunden habe.
lg
eraklia xx
Hübscher Schal, ich habe so einen ähnlichen neulich gesehen.