Paris Fashion Week: Yohji Yamamoto

Yohji Yamamoto

Paris ist eine Nummer härter als andere Fashion Weeks, weshalb Kathrin sich um die Einladungen für die Shows kümmerte. Gestern bekam ich jedoch selbst eine und bin immer noch stolz darauf. Nach der Show von A.F. Vandevorst (Bericht folgt) traf ich zufällig wieder auf Eric, den ich vor Laroche fotografiert habe. Er fragte mich, ob ich am Abend auch bei Yohji Yamamoto sei. Als er von mir hörte, dass ich keine Einladung für die Show habe, kramte er in seiner Handtasche und zückte eine Einladung. „See you tonight“, grinste er mich an und drückte mir die Einladung in die Hand.

Mit so viel Herzlichkeit habe ich echt nicht gerechnet und stand erst einmal perplex da, während eine fuchsige Streetstylefotografin mich verstört anschaute und mir in dem Moment wahrscheinlich den Tod wünschte.

Ganz hibbelig vor Aufregung begab ich mich also gestern Abend zum Veranstaltungsort und traf auf hundert andere Asiaten, die sich die Show ansehen wollten. Der japanische Designer Yohji Yamamoto hat natürlich viele seiner Landsleute eingeladen, und deshalb gab es bereits vor dem eigentlichen Catwalk eine Show der verrücktesten Streetstyles. Das Schöne ist ja, dass die Japaner sich nicht wirklich „verkleiden“, wie viele andere Fashion Week-Besucher. Sie leben ihren Stil und laufen nicht nur zur Fashion Week so herum, sondern auch in ihrer Heimat auf den Straßen.

Yohji Yamamoto

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Der eigentlich Catwalk war eine große viereckige Fläche, um die die Gäste Platz nahmen. Das Arrangement ermöglichte einen perfekten Blick auf die Kleidung. Wie zu erwarten, zog sich das Schwarz durch die gesamte Kollektion. Hin und wieder ein paar Farbtupfer, vor allem in der Strick-linie, wo Colour Blocking zum Zug kam.

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Was man alles aus schwarzen Stoffen machen kann, begeisterte mich. Große, weite Schlapphüte wurden mit ineinander verschlungenen, drapierten Kleidern kombiniert. Die zerbrechlichen Models stolzierten in flachen Schuhen und Stiefeln den Runway entlang.

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Was mir den Atem nahm, war dieses schwarze Strickkleid. Denn Monate vorher besuchte ich in unserer Aula die Masterkollektion von Ragne Kikas, die mit uns an der Uni studierte. Ihr Thema war so etwas wie Ritter und ihre Rüstungen und sehr ähnliche Kleider hingen dort an den Kleiderstangen. Sie gewann dann letztes Jahr einen Preis in Hyères und Yohji Yamamoto holte sie als Assistentin in sein Team. Als ich das schwarze Strickkleid sah, klingelte es bei mir sofort. Wahnsinn!

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  1. olgata

    tolle farben! am besten gefällt mir die lila-gelb kombi, aber die hüte sind auch nciht schlecht ;)

  2. Katharina

    Super knallige Outfits springen einem direkt ins Auge. Aber auch klassisch Schwarz ist ein echter Hingucker :)

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