„Juliette” ist meine Lieblingsbar in Williamsburg, wo ich wohne. Der Name stammt aus Frankreich so wie die schönen Deckenleuchten, die Tische, die Schilder, die Spiegel, sogar der antike Tresen von 1930. Das Stück Geschichte, das Amerika manchmal fehlt, importiert New York City einfach aus anderen Ländern. Deshalb gibt es hier so viele spannende Mixturen: Restaurants und Bars, in denen man sowohl mexikanisch, amerikanisch, italienisch und französisch essen und trinken kann. Wie im Juliette.

Den Drink, ohne den es hier diesen Sommer gar nicht geht, mixt mir der Bartender Peter. Es ist ein „Muddled Berry Diablo“, eine Mischung aus Tequila, Limonensaft, Beeren und Ingwer. Unglaublich erfrischend.

Wegen des Ingwers schmeckt der Cocktail gar nicht zu süß, und der ist gefährlich wie der Teufel, weil man den Alkohol kaum schmeckt. Mit Peter, der mit seiner Tellermütze gern Franzose spielt, lästere ich bei einem „Diablo“ über New York. Aber bevor ich nach Hause gehe, stoßen wir immer darauf an, dass es nirgends besser ist als hier.

Juliette
135 North 5th Street
Williamsburg, Brooklyn

Mein Cocktail-Outfit: Ich trage eine vergoldete Kette von In God We Trust, ein Cocktailkleid mit Leopardenmuster von Laura Scott, eine Krokodilleder-Tasche, die ich von meiner Oma geerbt habe, einen Schlüsselanhänger von Magnolia und goldene Schuhe von Seychelles.
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Kathrin, nur ein Wort: Boah!
Oh ja, auf der Dachterrasse vom Juliette bei einem Drink die Sonne über Williamsburg untergehen sehen… da werd ich gleich sentimental. Wir haben übrigens auch mal die echte Juliette kennen gelernt, das ist nämlich die Tochter des Besitzers.
das kleid sitzt ja fantastisch – hattest du glück oder ist das in allen größen so – wahnsinn? und wer hat denn die wunderbaren bilder von dir gemacht?
Peter ist very sweet kommt aber gegen dich nicht an!
richtig so Kathrin! wenns schon nicht nach sommer ausschaut (zumindest nicht hier in hannover) sollte es wenigstens nach sommer schmecken – und das nicht zu knapp.
@Fiona: Das mit den Bar-Namen ist ja lustig. Ich wusste gar nicht, dass es Juliette wirklich gibt. Scheint einen Besitzer-Schwäche zu sein, Bars nach ihren Töchtern zu benennen. Meine Lieblingsbar in Hamburg heisst Zoe, weil der Chef immer seine Tochter so nennen wollte. Aber statt der Tochter, hat er dann die Bar bekommen.
@Lou: Mein grossartiger Mitbewohner Mike hat die Fotos von mir gemacht. Ich wohne ja zum Glück mit zwei Fotografen, einem Künstler, einem DJ, einer Modedesignerin, einem Produktdesigner und einer Architektin zusammen…
Tolle WG! Ich stelle mir gerade euch alle am Frühstückstisch vor
Das Kleid steht dir wirklich super. Süßer Barkeeper übrigens!
…ach wie schön! Durch Deinen Blog ist und bleibt New York mir immer nah und das nächste Mal, wenn ich vor Ort bin, geh ich bestimmt ins noch unbekannte Juliette, meine Hübsche…
Ich gehe ins Juliette ja bisher immer nur zum Brunch. Doch der Beerenteufel-Drink wird mich dort jetzt auch mal zu anderen Tageszeiten vorbeilocken. (Ist uebrigens auch meine Hood.)
Mein Lieblingsdrink ist ja der Corpse Reviver im Death and Co. — 433 E. 6th St./ Avenue A. Der wird mit Gin und einem Schuss leckerem Absinthe zubereitet.
Und im Little Branch — 20 Seventh Ave./ Leroy Street — ist alles, was der Bartender mixt, mein Lieblingsgetraenk. Dort braucht man wirklich gar nicht in die Karte kieken. Einfach “Bartender's Choice” sagen und du wirst gluecklich sein.
leute von heute: hier mein beitrag aus göttingen – zwar nicht die modemetropole der welt – aber für einen drink ein renner. mitten auf der fussgängerzone präsentiert sich das alfredo: die schönsten cocktailmixer (wenn auch nur drei inkl. cheffe), die tollsten cocktails und ein bezauberndes ambiente! unbedingt reinschnallen! ps. nur nicht unbedint mit abendrobe