Kathrin

Michelle Obama & Carla Bruni: First Lady Style

Seit Jackie Kennedy genoss keine First Lady mehr so große Beliebtheit wie Michelle Obama. Nach 124 Amtstagen Ihres Gatten erschien jetzt ein Buch mit 100 ihrer Outfits. Zu sehen sind die Eckpfeiler ihres Styles: ärmellose Kleider, Cardigans, A-förmige Röcke, Broschen und Perlenketten.

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Egal, was Michelle trägt, es wird in Zeitschriften und auf Blogs gefeiert. Wie die Designer, deren Kleider sie auswählt: Narciso Rodriguez, Maria Cornejo, Thakoon PanichgulJimmy Choo, Tracy Feith, Jason Wu und Isabel Toledo (Toledos Mode wird im Juni im FIT ausgestellt). Wie viel erfolgreicher wird man, wenn man von Michelle getragen wird? „Die Leute werden auf unser Label aufmerksam, aber kaufen dann nicht gleich das Kleid,“ so Thakoon. Beim NATO Gipfel im März – und dem Treffen mit Carla Bruni-Sarkozy – zeigte sich Michelle in einem Kleid von ihm.

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Michelle in Thakoon, Carla in Dior.

„Ich war so überrascht und glücklich, als ich sie darin im Fernsehen sah. Es stand ihr fabelhaft. Dabei habe ich beim Entwerfen nie jemand bestimmtes im Kopf,“ so Thakoon Panichgul. Beide First Ladies trugen knielange Kleider mit Hals-Schleifen und flache Schuhe, um nicht (viel) größer als ihre Männer zu sein. Seit ihrem Amtsantritt zeigt sich Michelle immer figurbetonter. Carla tritt dagegen immer konservativer und zugeknöpfter auf. Als müsse sie der Welt beweisen, dass sie ihr altes Model-Ich, das gerne nackt mit Kate Moss posierte, weit hinter sich gelassen hat. Beim Stylist kann man abstimmen, welche der beiden First Ladies besser angezogen ist.

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Die Obamas mit Queen Elisabeth II und Prinz Philip im Buckingham Palace.

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Michelle in Jimmy Choo-Boots im Gemüsegarten des weißen Hauses.

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Welchen Anteil hat ihr Style, ihre Mode an ihrer Beliebtheit? „Sie ist sympathisch, weil sie auch günstige Kleider von J.Crew trägt. Und das gleiche Kleid öfter anzieht als einmal,“ meint Maria Cornejo. „Dass sie statt einer Uniform verschiedene Designs ausprobiert, macht sie interessant,“ findet Narciso Rodriguez. Michelle arbeitet nicht direkt mit Designern zusammen, wie ihre Vorgängerinnen. Sie kauft wie jede normale Frau in Läden und Boutiquen ein. Das meiste bei Ikram Goldman in Chicago. „Dadurch bleibt ihr Stil offen und demokratisch. Und ist nicht von einem Designer kontrolliert,“ so Cornejo.

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Es ist toll, dass man heute eben noch nicht weiß, was Michelle Obama morgen tragen wird. Eines steht jedoch fest: Ich freue mich auf viele weitere „Days of Style“ mit ihr.

8 Kommentare
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  1. Petra

    Carla Bruni sieht immer mehr aus wie eine Gouvernante, die Arme.

  2. fiona

    Und das beste daran: wir müssen ausnahmslos nicht zwischen gutem Aussehen und Intelligenz entscheiden – sie hat nämlich beides und beweist, dass Frauen hübsch und chic sein und gleichzeitig gut aussehen können.

  3. Ingo

    @fiona: Wie recht du hast! Und das Gleiche gilt auch für ihren Mann!!!

  4. larissa

    in jimmy choos ins gemüsebeet – das ist schon sehr cool!

  5. Natalie

    Naja also nicht gerade meins – weder der Stil noch das Gesicht (das Portrait ist gruselig!) aber mal wieder interessant, wem wir so alles hinterherdackeln, nur weil es eine Person der Öffentlichkeit ist :D
    Wann gibt es die ersten Michelle-Obama-Actionfiguren und Sammelsticker?! Und welche Modekette bringt das erste Featuring mit ihr raus?

  6. Kiki

    Was für eine wunderbare Frau! Michelle Obama ist sehr authentisch und selbstbewusst – und, mal ehrlich, wollen wir es nicht alle sein? Ich glaube, gerade deshalb mögen wir sie so gerne!

  7. Joe_lina

    Ihre Frisur ist schon gewagt, in der hohen Welle steckt garantiert jede Menge Arbeit!

  8. Mode Message

    Ich finde, dass sowohl Michel Obama als auch Carla Brunni einen guten Geschmack haben. ABgesehen davon, dass sie wahrscheinlich einen Image-Berater haben, finde ich dass bei Michel Obama viele Farben sehr gut zur Geltung kommen. Im Fall von Carla Brunni finde ich sehr smart, dass sie öftermal Ballerinas trägt, um nicht größer als Präsident Sarkozy auszusehen. Außerdem trägt sie wenig Make-Up und sie sieht sehr gut aus. Beide First-Ladies zwängen sich nicht in Damenstrümpfhosen, sondern versuchen elegant genug auszusehen, aber ohne ganz “streng” und hochnäsig zu sein.

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