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Gleich nach meiner Ankunft in London flitzte ich rüber zum Schauenzelt vor dem Natural History Museum, um mir die Präsentation der Frühjahr/Sommer 2009 Kollektion des Desingerduos Eley Kishimoto anzusehen (mein Hotel liegt tatsächlich in gemütlicher Laufweite). Mein Sitzplatz war nicht der beste. Beschweren sollte ich mich aber nicht, denn ich gehörte zu den wenigen Glücklichen, die sich nach der Show in den Backstage Bereich schmuggeln konnten, um ein Statement zur Kollektion direkt von den Designern anzuholen und einen direkten Blick auf die Entwürfe zu werfen.
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„Little Devils“ – kleine Teufel – ist der Titel der Kollektion, die ihre Inspiration in einer Kinderspielzeugkiste fand. Man betrachte die Kopfbedeckungen. Anzusiedeln irgendwo zwischen Rivieraurlaub, Motorradausflug, Wischmob und Karlsson vom Dach. Wie das alles genau kommt, erklärte mir Wakako Kishimoto nach der Show backstage in einem kurzen Statement. Dann wurde ich auch schon wieder zur Seite gedrängt, die Schlange hinter mir war lang …
Sinngemäß spricht Wakako Kishimoto davon, dass der Ausgangspunkt ihrer kommenden Kollektion der Inhalt einer Kinderspielzeugkiste ist, in der meist – von außen betrachtet – ein heilloses Durcheinander herrscht. Für den Besitzer – das Kind – aber durchaus eine gewisse, nicht auf Anhieb erkennbare Ordnung darin sein kann. Diese imaginäre Ordnung haben Eley Kishimoto versucht in einer Kollektion herzustellen. Wie ich finde, ist ihnen das auch sehr gut gelungen. Eine der wenigen Kollektionen unter den vielen, die ich so sehe, von der ich das Gefühl hatte, sie auf Anhieb zu verstehen.
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Ich lieeeebe Kishimotos Sachen und fange schon mal an zu sparen … Danke, Mahret, für die Einblicke und das Interview!!!
Bitte, bitte. Immer wieder gerne