Anja

Las Vegas & L.A.: eine Woche im Fantasialand

Collage USA

Vor Kurzem war ich mit der Einkaufsleitung DOB (das bedeutet DamenOberBekleidung) und dem Textildirektor von OTTO in Las Vegas, wo wir u.a. die Modemesse „The MAGIC Marketplace“ besuchten. Bei der Gelegenheit machten wir auch einen Storecheck in der Stadt. Einen Abstecher nach Los Angeles ließen wir uns natürlich ebensowenig entgehen, die Stadt der Engel hat für Modeinteressierte schließlich so viel zu bieten!

Die vielen Eindrücke und Fotos, die wir mitgebracht haben, will ich Euch nicht vorenthalten und berichte deshalb hier in einem kleinen Reisetagebuch von unserem Kurztrip ins Fantasialand.

Las Vegas: mitten drin im Fantasialand

„What happens in Vegas, stays in Vegas“ – auf dem Weg vom Mandalay Bay und einem laaaangen Messetag geht’s zurück zu unserem Hotel MGM Grand:

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Montag: Storecheck in Las Vegas

Auf der einen Seite stehen die Spielautomaten, auf der anderen Seite geht’s in The Forum Shops, ein Indoor-Einkaufsparadies im Herzen des Caesars Palace.

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Madonna ist Protagonistin im Schaufenster von Dolce & Gabbana in der Fashion Mall vom Caesars Palace. Der Himmel über der Mall wirkt täuschend echt, obwohl er sich unterm Dach befindet.

Und überall werden wir daran erinnert, wo wir eigentlich sind – Welcome to America! Cowboy-Boots pflastern unseren Weg:

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Dienstag: The MAGIC Marketplace und Pooltradeshow

Zweimal im Jahr, immer im Februar und August, findet in Las Vegas „The MAGIC Marketplace“ statt. Diese riesige Modemesse bietet internationalen Einkäufern und kleinen wie großen Modelabels an drei Tagen und an zwei verschiedenen Locations parallel die Möglichkeit, sich über die kommende Saison, die neuesten Kollektionen und Marken in den Segmenten Men, Women und Kids inklusive Schuhe und Accessoires zu informieren. Ähnlich wie in Berlin, wo Ende Januar nicht nur die Bread and Butter, sondern auch die Fashion Week und die Jam stattfand.

Sowohl die ausstellenden Marken als auch das Fachpublikum, das sich durch die ewig langen Gänge der riesigen Hallen bewegte, war so authentisch und nah dran am „White Trash“, dass man – gewöhnt an megastylisches Publikum in Berlin – aus dem Staunen nicht mehr herauskam. Kommerzielles Futter für sämtliche textilen Verkaufsflächen zwischen der Ost- und Westküste Amerikas. Wahnsinn!

Es gab alles – wirklich ALLES – von der Drucktunika, über Cowboyhüte bis hin zu Paillettenwesten mit Schneemännern drauf. Zudem gab es eine Las Vegas-Variante vom heißen Baywatch-Outfit, jede Menge Kitsch (man beachte das Hütchen der Dame, die den Schmuck-Stand betreute) und Nippel-Pads (wirklich ernst gemeint!).

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Auch im Convention Center: die „Pooltradeshow“, eine Präsentationsfläche für junge, teilweise sehr innovative Brands, z.B. Spirit Hoods:

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Aber vor allem ging es um Accessoires:

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Zeitgleich fand in den anliegenden Ausstellungshallen des Mandalay Bay Hotels die Messe „Project“ statt. Diese Messe stand – sowohl von den Ausstellern als auch vom Publikum her  – viel eher für Fashion und Style: Es waren hippe Indie-Jeans- und Shirtlabels aus L.A. und Marken wie Superdry und American Vintage zu sehen – JAAAAAA, das hatte ich erwartet!

Mittwoch

Ca. 4 Stunden Autofahrt. Die Interstate 15 zwischen Las Vegas und Los Angeles umspannt atemberaubende Ausläufer der wunderschönen, felsigen Mojave-Wüste. Wahnsinnig toll, denn keine Wolke trübte den Himmel, und trotz der warmen 20 °C gab es noch Puderzucker auf den Bergketten am Horizont zu sehen.
Gegen 17 Uhr Ankunft in Glendale, einer Stadt vor den Toren von L.A., mit der sehenswerten Americana-At-Brand – einer Open-Air-Mall, in der man exquisit, allerdings auch sehr „artificial“, wohnen kann. Danach ging’s weiter nach L.A.

Das erste Abendessen in L.A. findet in einem ECHTEN American Diner statt: Mels – ein Traum! Jeder Tisch besitzt eine kleine Jukebox, mit der sich die Musik des Ladens steuern lässt:

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Donnerstag/Freitag/Samstag: Storecheck in Los Angeles

Santa Monica Third Street – Downtown-Charme, wie er im Buche steht. Schöne Ansichten gibt es hier und hier.

Melrose Avenue
Mein Lieblings-Secondhand-Laden Wasteland (gibt es neben der Melrose Avenue auch an der 4th Street in Santa Monica).

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Für mich gab es diesmal einen Vintage-Jeanstrenchcoat für 40 Dollar.

Gute Tipps zum Shoping auf der Melrose Avenue gibt’s auch bei Les Mads.

Fred Segal
Mehrere Boutiquen unter einem Dach und eine hohe Celebrity-Dichte: Im Fred Segal-Bistro aß gerade neben uns Paris Hilton mit drei Freundinnen ihren Salat.

Robertson Boulevard
All Saints – mein erklärter Lieblingsladen auf dem Robertson Boulevard! Klasse Außenfassade, super Schaufenster (bestehend aus unglaublich vielen alten Singer-Nähmaschinen), tolle Mode und – tataaaa – Halle Berry als Kundin mit mir gemeinsam im Laden!

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In mindestens 3 Schaufenstern auf dem Robertson Boulevard waren die Fashion-For-Haiti-T-Shirts in Kombination mit Designerstyles ausgestellt:

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Ansonsten befindet sich auf dem Robertson Boulevard auch der berühmte Laden Kitson, bekannt durch eine große Auswahl an Comic- und Vintage-T-Shirts, Accessoires und Schnickschnack jeglicher Art.
Wir hatten das Glück, mitten in Fernsehaufzeichnungen von und mit Tori Spelling zu platzen, als wir den Shop inspizierten.
Sonst noch interessant: Outdoor-Malls La Brea Boulevard und The Grove.

Rodeo Drive
Blick entlang des berühmten Rodeo Drive, der angeblich teuersten Shoppingmeile Amerikas:

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Alle Designer mit Rang und Namen reihen sich hier aneinander, mein persönlicher Favorit ist PRADA – so puristisch! Ohne Namen an der Außenfront und innen bestechend durch einen einzigartigen Ladenbau. Die Celebrity-Dichte: hoch! Ich wartete beispielsweise gemeinsam mit Rod Stewart und seiner dritten Frau Penny Lancaster in der Tiefgarage auf unser Auto.

Malibu Country Mart
Ein hübsches Open-Air-Shoppingcenter mit dem „Best rated Clothing Store“ von der Zeitschrift ELLE: Madison.

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So, das war’s auch schon von mir aus Fantasialand! Einen Trip dorthin kann ich Euch nur wärmstens empfehlen. Und wenn Ihr Euch auf den Weg macht: Grüßt die Stadt der Engel von mir!

8 Kommentare
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  1. Jette

    Das hört sich nach einem Traumtrip an, Anja! Gern würde ich ja einen Blick auf deinen neuen Trench werfen. Klingt nach einem super Deal!
    All Saints besuche ich in Berlin immer, wenn ich da bin! Herrlicher Laden!
    Liebe Grüße
    Jette

  2. Pingback: Tweets die Las Vegas & L.A.: eine Woche im Fantasialand — Two for Fashion: Mode, Design, Lifestyle Blog – powered by OTTO erwähnt -- Topsy.com

  3. Tori

    Ein sehr schöner Beitrag! Ich bin im Herbst in den Staaten (juhuu) und werde garantiert den einen oder anderen Laden aufsuchen!

  4. VivaLasVegas

    Herrlich, ich liebe Las Vegas!! Alles ist kitschig bunt, verspielt und einfach nur geil!

  5. Mixy

    der Beitrag kommt mir sehr gelegen: ich fahre im Sommer nach Las Vegas – das war eine schöne Einstimmung! Danke

  6. Welly

    looks unreal-fancy! i like

  7. Jonas

    Habt Ihr es auch geschafft, Euch die Sweatshops à a la “Made in L.A.” (2007, Robert Bahar & Almudena Carracedo)zu besuchen?

  8. Pingback: Urlaub in den USA | Ostküste USA - Amerika Fans

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