
Einst die bevorzugten Muster von Holzfällern, Hobby-Golfern und Hipster-Jungs, haben Karos still und heimlich ihren Platz in der A-Liga der High Fashion eingenommen. Designer und Labels wie Rag & Bone, Libertine oder D&G interpretieren den Trend in ihren Kollektionen völlig neu: Karos tauchen jetzt nicht mehr nur in der Streetwear auf, sondern kommen auch mal als elegantes Abendkleid oder extravaganter Plateau-Ankle-Boot daher. Damit man darin nicht aussieht wie ein Schotte auf Reisen, gilt es jedoch ein paar Regeln zu beachten.
Regel 1: Richtige Farbkombination

© Rosenbklyn
Klar ist bei wildem Muster-Mix immer Vorsicht geboten, wer die tolle neue Karohose jedoch aus Angst vor einem Fashion-Fauxpas mit einer weißen Bluse kombiniert, erreicht damit höchstens den Golfplatz-Look. Wenn es schon eine Bluse sein soll, immer vorher überlegen, welche Farbe mit denen des Karos einen hübschen Kontrast bildet, so wie die New Yorker Bloggerin Sarah Rosenberg von Rosenbklyn, die eine orangefarbene Satinbluse zur blaugrundigen Hose kombiniert. Wenn es schon schlicht sein soll, dann bitte zu einem locker sitzenden weißen T-Shirt als Karo-Partner greifen – wirkt klassischer, aber dennoch lässig.

Hose: Pixie Market, Rucksack: Denim & Supply by Ralph Lauren

Shirt: Madewell, Rock: Suno
Regel 2: Hohe Hacken


© Blame It On Fashion
Damit der Look nicht zu sportlich wird, sollten unbedingt hohe Schuhe dazu getragen werden, so wie es Marie Hindkær Andersen auf ihrem Blog Blame It On Fashion vormacht. Wenn das Karoteil – wie auch bei Marie – eher oversized geschnitten ist, sollten die restlichen Bestandteile des Outfits feminin und schmal ausfallen. Am schönsten wirkt so ein Boyfriend-Karohemd mit dunklen Skinnyjeans und High-Heels.
Regel 3: Material-Mix

© Karla's Closet
Weil Karo gern in Verbindung mit typischen Winterstoffen wie Flanell oder Wolle eingesetzt wird, wirkt das Muster oft derb und schwer – eben genauso, wie unsere Frühjahrsgarderobe nicht aussehen sollte! Es kommt also auch auf den gekonnten Material-Mix an. Richtig frühlingsleicht wirken Karos, wenn sie (wie etwa im Lookbook des Labels Anthropology) zur zarten Spitzenbluse getragen werden oder das Karoshirt selbst aus einem luftigen Stoff besteht. Karla Deras von Karla’s Closet kombiniert ihren karierten Tweedrock zum feinen Mohair-Pulli – sieht doch gleich richtig ladylike aus.

Bermudas & Bluse: Anthropology

Schuhe: Jeffrey Campbell, Kleid: Rag & Bone
Und hier zeige ich Euch meine Lieblings-Karoteile bei OTTO:
8
Die Kombination Karo mit Spitze gefällt mir richtig gut, schön feminin!
Das Kleid von Rag & Bone ist so toll. Da hilft wohl nur sparen, sparen, sparen. Seufz…
diese rosenbklyn sieht dir unglaublich ähnlich!! ist dir das schon aufgefallen? wahnsinn! ^^
toll, toll, toller trendtipp, von oranger bluse zur karohose, über rock von suno zum kleid von rag & bone finde ich alles klasse, bin dabei!
karos sind klasse, aber ganz schlimm ist es, wenn jemand ganz in karo kommt, shirt und hose, aber beide ein ganz leicht anderes muster oder eine leicht andere farbe haben. entweder ganz gleich oder gar nicht!