Mahret

Getagged: zum Thema „Komische Blicke fürs Styling“

Milanoffice von Modepilot fragt uns, wann wir komische Blicke für unser Styling ernten. Glücklicherweise wohnen wir beide an recht toleranten Orten, sodass man schon viel wagen muss, um komische Blicke zu ernten. Dennoch gibt es Situationen, in denen auch wir uns nicht in unserer Haut wohlfühlen.

1. Für was erntet ihr komische Blicke auf der Straße (stylingtechnisch)?

Kathrin: In New York ernte ich nie komische Blicke. Da könnte ich sogar im Pyjama auf die Straße gehen und würde eher ein Kompliment für meinen Mut bekommen, als schräg angeschaut zu werden. In Berlin dagegen wurde ich komisch angeschaut, als ich sexy angezogen war. Da nahm ich mir dann schon vor, das nächste Mal weniger Haut zu zeigen, wenn ich dort nachts herumlaufe.

Mahret: Die Erfahrungen, die Kathrin in Berlin gemacht hat, habe ich hier nie gemacht. Das liegt aber auch vielleicht daran, dass ich vieles nicht mitbekomme, weil ich von Anfang an auf Durchzug gestellt habe (s. Antwort 2). Vielleicht kleide ich mich auch nicht sexy genug!? HAHAHA. In Berlin kommt es auch immer darauf an, in welchem Stadteil man sich aufhält. Was in Mitte ok ist, kann teilweise in Neukölln gar nicht in Ordnung sein, und umgekehrt. Da gibt es schon RIESEN Unterschiede innerhalb der Stadt. Ich ernte wohl meist komische Blicke, wenn ich Highheels trage. Erstens macht das die Berlinerin eh selten und zweitens bin ich in denen meistens um die 1.90 m groß, das fällt einfach auf!

2. Wie gehst du mit solchen Blicken um?

Kathrin: Ich blicke zurück und mustere die Person von oben bis unten, sodass sie sich selbst durchleuchtet und unwohl fühlt.

Mahret: Ignorieren.

3. Provozierst du gerne bzw. fällst du gerne auf? (klamottentechnisch)

Kathrin: Ich falle gerne auf, aber ich lege es nicht mehr darauf an. Denn immer wenn ich es bewusst versuchte, ging es nach hinten los. Weil man mir alles ansieht. Wenn ich also nicht nur vorhatte, gut anzusehen, sondern mit meinem Styling aufzufallen, erkannten die Leute mehr das Aufallenwollen als das Gutangezogensein.

Mahret: Ich habe kein Problem damit, aufzufallen. Ich provoziere es aber nicht. Ich trage das, was mir gefällt und wenn das zufällig auch auffallend ist, dann ist das für mich absolut ok. Dennoch versuche ich immer, mich dem Anlass gerecht zu kleiden. Also keine Jeans in die Oper oder weiß zur Hochzeit einer Freundin etc.

4. Tagge vier andere Blogger

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www.sarahlapetite.blogspot.com
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http://lynnandhorst.blogspot.com/

6 Kommentare
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  1. indiaca92

    grandioses bild zum thema :) )

  2. Kiki

    Kathrins Einstellung gefällt mir. Früher wollte ich auch um jeden Preis auffallen, jedoch innerhalb eines bestimmten Musters (immer schwarz und so..) mittlerweile trage ich das, was mir gefällt! Wenn andere blöde gucken, gucke ich zurück!

  3. Vera

    Das trägt man in Berlin?

  4. Antonia

    Es ist immer wieder herrlich über den Klamottenstil anderer Leute zu lästern! Nur sollte man den Humor nicht verlieren, wenn man selbst mal daneben greift. Dann muss man laut mitlachen :)

  5. karo

    Ich kenne das mit den komischen Bicken – früher bin ich sehr, ich würd mal vorsichtig sagen, extravagant rumgelaufen. Aber irgendwann war es mir dann egal: jeder, wie er will + mag

  6. Mahret

    Haha, ne, das tragen vielleicht andere in Berlin. Ich nicht, keine Sorge. Das Teil blieb im Laden!

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