In 40 Jahren werden wir in Gewächshaus-Wolkenkratzern leben, die uns auch ernähren – nach der “Vertical Farm“-Vision von Dickson Despommier. Letzten April pflanzten die Landwirte Ben Flanner und Annie Novak den Anfang der Vertical-Green-Bewegung und eröffneten Brooklyn’s erste Hausdach-Farm, Eagle Street Rooftop Farm (44 Eagle Street, Greenpoint, jeden Sonntag frisches Gemüse und Eier!!!).
Zwei Monate danach war die High Line endlich fertig recycelt und begrünt: ein Hoch-Garten auf einer stillgelegten Bahnstrecke, auf der man gut zwei Kilometer über Chelsea spazieren kann. In einem Jahr sind die Pflanzen, Blumen und Bäume um die Bänke und Liegen gesprossen, die Architekt Steven Holl dynamisch zwischen alte Schienen schmiegte.
Noch schöner ist nur der Garten auf dem Dach des Metropolitan Museums, wo die Künstlerzwillinge Doug und Mike Star aus New Jersey einen Bambusparkour geknotet haben. Die Installation ist bereits 30 Meter lang, 15 Meter hoch und breit, aber das Bambusnest wächst immer weiter wie ein lebendiger Organismus. So wie meine Wohnung nie zu Ende gestaltet sein wird – und die drei Dachgärten. Gutes Design ist nämlich nie ganz fertig.
Noch schöner wäre der High Line Park mit Outside-Pool.

Warum ist Hollywood nicht in New York?

Mond in Manhattan.

Im Schatten bräunt man schöner.
Rote Lippen, Rote Sommer-Spiere
Die Sonne im Blumentopf einfangen.
Noch mehr wie am Strand im Korb liegen.

Metropolitan Museum: Big Bambú von Doug und Mike Starn 

Ein schlauer Blumentopf passt sich seiner Umgebung an.
Fackeln (Laternen und Lichtobjekte) im Wind.

Erdspieß-Leuchten erhellen den Weg
Jeder Hafen braucht einen Leuchtturm
Und was ist ein Garten ohne eine Gartenbank?
Fotos: Kathrin Leist
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ooh, herrlich! ny ist und bleibt einfach eine der schönsten städte der welt. ich fange aber auch gerade an, mir ein Gartenparadies auf der dachterrasse zu bauen
Toll. Ich bin im November in NYC und werde direkt einen Abstecher machen. Danke für den Tipp!
Es ist einfach phänomenal, was für geheimnisvolle Ecken New Yorks du immer wieder entdeckst, Kathrin!
Eine brilliante Idee. So kann man in einem Betondschungel schöne große Grünflächen schaffen. Quasi „hängende Gärten“ von New York!
wow, atemberaubende Fotos, nächstes jahr, freu, bin ich auch in ny, vielleicht schaue ich dann vorbei …
Warum ist New York nicht in Osnabrück?? dann würd ich mich herrlich entspannen und verboten faul in einem der Gärten liegen
Wenn ich ein Haus bauen sollte, wird er auch einen Dachgarten haben!
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