
Manchmal fallen einem Dinge auf, weil man sie so oder ähnlich kennt. Deshalb habe ich diese Woche 5 Top-Neuigkeiten ausgewählt, mit denen ich mich hier kürzlich, neulich oder früher schon beschäftigt habe: Männer-Outfits, Puppen-Styling, Sex and the City, meisterhafte Mode-Fotografie und Modenschauen, die ohne mich stattfinden.
1. Jeffrey: Designer stylen Barbie

links © Maison Martin Margiela rechts © Marni
Es scheint Mode zu sein, Geburtstage mit Puppen zu feiern. Genauer gesagt mit Puppen, die neu gestylt werden wollen. Jeffrey Kalinsky bat Designer wie Jason Wu, Rick Owens und Kate und Laura Mulleavy seinem Mode-Laden zum 10. Geburtstag mit einem Barbie-Styling zu gratulieren. Mein Fazit: Barbie ist nicht ganz so schön wie unsere ANNA, aber auch gut angezogen. Die beiden sollten Freundinnen werden. Was “The Moment“ von der Aktion hält, könnt ihr hier nachlesen.
2. Harvard Yard: Mode für schlaue Männer

© Harvard Yard
Warum eine berühmte amerikanische Universität die Beschäftigung mit Mode zur Wissenschaft macht, fragt sich auch Perez Hilton. Um hip zu sein oder schick(er) spekuliert das New York Magazin.
Zusammen mit Wearwolf hat Harvard das Männermode-Label Harvard Yard erfunden: Karierte Kurzarm-Hemden, gaufriertes Gewebe und sportliche Strickwaren. Die Design-Inspirationen stammen von Studenten der 60er Jahre. Auch wenn ich finde, dass dem Campus ein bisschen mehr Farbe gut tut, gefallen mir die Männer bei den Modepilotinnen besser.

© Harvard Yard
3. Sex and the City 2: Casting

Gesucht wurden: Internationale Typen, professionelle Fußballspieler, Models, urbane Partyleute, Lesben und Schwule, Starlets und It-Girls. Dass diese alle, die beim neuen Sex and the City Film mitspielen wollen, beim Schlangestehen in Chelsea eine gute Figur abgaben, ist nicht verwunderlich. Ich bin gespannt, welches bekannte Gesicht aus der New Yorker Modeszene wir im Film wieder sehen werden.
4. Annie Leibovitz: Ruhm und Schulden
Meistens sind es ja Ruhm und Geld, die sich magisch anziehen. Aber die Gerüchte um New Yorks berühmteste Fotografin lernen uns das Umdenken. Ihre Häuser im Greenwich Village müsse Annie Leibovitz verkaufen, heißt es. Grundsatz-Fragen werden gestellt, wie: Wo sind die siebenstelligen Beträge hin, die sie bei Vanity Fair verdient? Und wer kann es noch schaffen in New York, wenn nicht sie? Dabei mag die Dame Privatjets nur zu gerne, mit denen sie von Fotoshooting zu Fotoshooting fliegt. Und kann eben nicht so gut mit Geld umgehen wie mit der Kamera. Wie viel Schulden es genau sind, weiss die New York Times.

5. Kopenhagen Fashionweek: Helle Farben gegen Nebel
Gerade findet die Modewoche in Kopenhagen statt und alle sind wieder da: The Facehunter, der sich jetzt auch Ivan Rodic nennt. Les Mads, Mary und mein schwedisches Lieblings-Label Fifth Avenue Shoe Repair. Das nächste Mal bin ich dabei …



0
Barbie who? Anna rules!
Vielleicht hätte sich Frau Leibovitz statt eines Privatjets öfters mal einen Finanzberater leisten sollen. Obwohl, irgendwie hat es auch Klasse, das Geld einfach aus dem Fenster zu schmeißen und sich um nichts zu scheren. Die Agenturen und Verlage haben ja immer brav alles bezahlt.
Schicke Jungs von Harvard Yard! Daumen hoch!