August 2008 — alle Beiträge

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Künftig werde ich hier einmal wöchentlich meine persönlichen Top 5 Blogbeiträge, über die ich in der vergangenen Woche stolperte, vorstellen und damit hoffentlich ein kleines Licht in den scheinbar undurchdringlichen Internetdschungel bringen. Heute die ersten fünf Lese- bzw. Schauempfehlungen:

(1) Karl Lagerfeld hat exklusiv für Steiff einen Teddybären entworfen. Das gute Stück, welches – wie konnte man es auch anders erwarten – im Styling dem Altmeister bis ins Detail gleicht, wird ab September in ausgewählten Läden zu erwerben sein. Erste Bilder gibt es bei iGnAnT zu sehen. Zu einem stolzen Preis von 1.400 EUR ist das aber wohl eher etwas für wahre Liebhaber. (2) Lisa von LaLila hat am Dienstag ein Foto von Madonnas Tochter Lourdes ausgegraben. Die junge Dame beweist bereits jetzt schon höchste Stilsicherheit. Ihr „I LOVE ME" Shirt passt bestens in die kürzlich von Kathrin vorgestellte „I LOVE"-Shirt-Reihe. (3) Der Stern fasst in einem Videobeitrag zusammen, worauf es bei Streetstyle Blogs ankommt. Lea von LeaLoves hat den Beitrag und weiß dazu näheres zu berichten. (4) Der Sartorialist hat Konkurrenz bekommen. Das hat nicht wirklich was mit Mode zu tun, ist aber nicht weniger schön. Mary von Pudri trieb in den Tiefen des Internets den Catorialist aus, der sich weltweit auf die Suche nach den schönsten Katzen begibt. (5) Und dann habe ich noch ein schönes neues Blog entdeckt. Gille Krivich aus der Ukranine zeichnet. Das ganze erinnert sehr stark an die Arbeiten Egon Schieles, was nicht das Verkehrteste ist. Gille fotografiert ihre Freundinnen, zeichnet sie dann ab und postet das dann in ihrem Blog. Das ganze garniert mit Inspirationsbildern. Sehr schön!

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Die Magic Las Vegas ist eine der größten Messen der internationalen Modeindustrie für Damen-, Herren- und Kinderbekleidung, Schuhe und Accessoires. Sie gilt in Fachkreisen als wichtiges Trendbarometer und als zentraler Kontaktpunkt für den Handel.

Auf der Fashionweek in Kopenhagen lernte ich Anja Schlösser kennen, die als Einkäuferin für OTTO tätig ist. Dort erzählte sie mir, dass sie Ende August nach Las Vegas zur Magic Modemesse fliegen würde. Neugierig bat ich sie, ein paar Fotos für twoforfashion zu schießen und kurz ihre Eindrücke der Messe zu schildern. Da war sie sehr gern dabei. Weitere Fotos und Anjas Text gibt es nach dem Sprung.

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Heute war ich in Hamburgs Innenstadt unterwegs, um mal zu sehen, was sich in Sachen Stil auf Hamburgs Haupteinkaufsmeile (Mönckeberg- straße) und Umgebung (Neuer Wall) finden lässt. Ich muss zugeben, einfach war es nicht, denn die wirklich individuellen Charaktere finden sich doch eher im und ums Schanzenviertel. Aber dank meiner Hartnäckigkeit ließ sich doch die ein oder andere Perle finden. Im Großen und Ganzen ist der Stil in Hamburgs Stadtmitte eher hanseatisch gemäßigt, aber keinesweigs unspannend.

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Louisa (18), Schülerin

„Ich mische gerne Klamotten aus den üblichen verdächtigen Läden mit ausgefallenen Designerteilen. Heute trage ich eine Clutch von H&M zur Lederjacke von ZARA, die ich selbst eingefärbt habe. Der Schal stammt von Hugo Boss.“

Michael (21), Student

„Am liebsten style ich mich elegant sportlich. Auf meine Jeans von Japan Rags bin ich besonders stolz. Die Schuhe sind von Dior.“

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Mariko, Preston, Sarah und Marcel sieht man an, dass sie mit Mode zu tun haben. Aber man ahnt nicht, dass die vier Hipster nur eine rein platonische Liebe verbindet. Mariko und Preston sind ehemalige Kollegen. Sarah und Marcel Mitbewohner. Das aber ist typisch für Hipster, die gern öfter mit ihren Freunden unterwegs sind als mit ihrem Partner. In den 1930er-Jahren erfanden die schwarzen Musiker in New York die Bezeichnung Hipster. Seitdem steht der Begriff für junge Leute, die es lieben, gegen den Strom zu schwimmen und mit Unangepasstheit zu provozieren. Um anders zu sein, tragen sie vor allem Secondhand- Kleidung und sind immer auf der Suche nach besonderen Bars, Clubs und Menschen, die sich täglich neu erfinden. In New York leben viele weltbekannte Hipster, wie das DJ-Trio The Misshapes, das die Party zurück nach New York brachte und mit Madonna befreundet ist.

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Feride Uslu und ihr Mann Jan Mihm verantworten gemeinsam seit 2003 ein Kosmetiklabel mit dem wohlklingenden Namen Uslu Airlines. Angeboten wird die gesamte Kosmetikpalette von Foundation und Rouge über Lipgloss und Eyeshadow bis hin zu Nagellack. Alle tragen Namen von Flughäfen. „Wir nennen unsere Produkte ,Destinationen‘ und nutzen aus diesem Grund gerne den internationalen 3-Buchstaben-Code der Flughäfen als Bezeichnung“, so Feride Uslu. Die Namen werden dabei nach Klang, Vorliebe etc. ausgewählt. Manche Flughäfen sind groß und vielbereist (JFK oder CDG zum Beispiel), andere klein und unbekannt (wie z.B. TUY). Im Großen und Ganzen bietet Uslu Airlines mehr als 150 Destinationen in mehr als 140 Ländern.

Ich habe mir einmal das Nagellacksortiment vorgenommen. Das Angebot an Farben ist so außergewöhnlich wie bei keinem anderen Lackanbieter, den ich kenne. Mein Favorit ist die Farbe „LUY Ioshoto, Tanzania“ und das auf den Fußnägeln, da weckt der Blick nach unten Fernweh nach Sonne, Strand und Meer. Neonorange auf brauner Haut. Aber auch die anderen Farben bergen Sehnsüchte nach fremden Ländern.

Wo es die guten Stücke zu kaufen gibt, ist auf der Website zu erfahren bzw. es gibt sie auch dort online zu erwerben.

Einen ersten Überblick über die Farbpalette gibt es nach dem Sprung.

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„Juliette” ist meine Lieblingsbar in Williamsburg, wo ich wohne. Der Name stammt aus Frankreich so wie die schönen Deckenleuchten, die Tische, die Schilder, die Spiegel, sogar der antike Tresen von 1930. Das Stück Geschichte, das Amerika manchmal fehlt, importiert New York City einfach aus anderen Ländern. Deshalb gibt es hier so viele spannende Mixturen: Restaurants und Bars, in denen man sowohl mexikanisch, amerikanisch, italienisch und französisch essen und trinken kann. Wie im Juliette.

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© Mike Bogart

Den Drink, ohne den es hier diesen Sommer gar nicht geht, mixt mir der Bartender Peter. Es ist ein „Muddled Berry Diablo“, eine Mischung aus Tequila, Limonensaft, Beeren und Ingwer. Unglaublich erfrischend.

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© Mike Bogart

Fortsetzung nach dem Sprung…

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… am Abend diverses. Als passionierte Nicht-Cocktail-Trinkerin begab ich mich mit meinem neuen Cocktailkleid auf die Suche nach dem Berliner-(Spät-)Sommer-Spezial. Gefunden habe ich einen Klassiker im Greenwich in der Gipsstraße 5, den Watermelon Man – fruchtig wassermelonig frisch, sodass ich flugs zum zweiten griff, völlig vergessend, dass da ja eigentlich einiges an Alkohol drin ist. Aber sind das nicht eigentlich die besten Cocktails?

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Mehr Bilder und was da genau drin ist nach dem Sprung…

 

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Ich bezeichne mich gern als Exil-Hamburgerin, d.h. als waschechte Hamburgerin, die nur leider in ihrer Heimatstadt weder geboren, noch aufgewachsen ist. Was ich aber den meisten Zugezogenen voraus habe, ist Hamburger Blut in meinen Adern, angeborene Nieselwetterresistenz, die Tatsache, in Hamburg gezeugt worden zu sein (davon gehe ich mal aus!) und ein mit der Muttermilch aufgesogenes HSV-Fantum (es gäbe noch so einiges aufzuzählen…). Ich liebe „meine“ Perle und zeige das auch auf Berlins Straßen, bzw. beim Joggen am Spandauer Schiffskanal oder im Yoga Studio, stolz auf der Brust „HAMBURG“.

Einen so prägnanten Schriftzug, wie den aus New York, den Kathrin gestern vorstellte, gibt es in Hamburg aber leider nicht. Der Hamburg-Freund hat Auswahl und darf sich aus einer Vielzahl typischer Motive seinen Liebling aussuchen. Ich bin einmal am Borgweg 3 im berühmten T-Shirt-Shop von Petra Kölln gewesen und habe mich umgesehen, was es da so gibt.

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Als Milton Glaser 1977 das weltberühmte Stadtlogo „I love NY“ entwarf, ahnte er nicht, dass es irgendwann die halbe Welt stolz auf der Brust tragen würde. Dem gebürtigen New Yorker und New-York-Magazine- Mitgründer war es eine Ehre, zur Tourismuskampagne der Stadt beizutragen, die auch die Einwohner wachrütteln sollte. Deshalb stellte er seine simple und wunderschöne Idee nicht einmal in Rechnung. Die Mode entdeckte sie für sich und druckte sie auf T-Shirts (weitere Bilder nach dem Sprung).

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© T-Post

Kürzlich entdeckte ich etwas im Netz, das die Herzen von Freunden hübsch bedruckter T-Shirts höher schlagen lassen dürfte. Aus Schweden stammt das Konzept von T-Post: Frei Haus und regelmäßig werden T-Shirts, nunja, an Abonennten verschickt. T-Post ist ein T-Shirt-Abo. Und das ganze funktioniert so: Zunächst meldet man sich auf der Website an und abonniert das Angebot. Innerhalb kürzester Zeit erhält man als eine Art Willkommensgeschenk ein sogenanntes „Members-Issue“-Shirt, die Mitgliedsausgabe. Ab dann landet alle sechs Wochen ein neues Shirt im Briefkasten und das für 26 EUR pro Shirt. Das Tolle daran ist, dass man nie vorher weiß, was auf dem Shirt zu sehen sein wird. Allein die Größe kann man selbst bestimmen. Die Macher fertigen jeweils nur so viele Shirts an, wie es Abonnenten gibt, sodass man Inhaber eines recht limitierten Druckes wird. Der Clou: Jeder Druck stammt von einem Designer, der sich dazu von einer tagesaktuellen Zeitungsmeldung inspirieren ließ. Diese Meldung ist in den Nacken an der jeweiligen T-Shirt-Innenseite abgedruckt. Der Zeitungsjargon kommt also nicht von ungefähr. Weitere Informationen finden sich auf der Website der Macher. Weitere Bilder gibt es nach dem Sprung. Also ich habe das Gefühl, dass ich das unbedingt haben muss Lächeln

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