René

Brigitte OHNE Models, oder doch lieber mit?

Sie wurde heiß diskutiert, die erste Brigitte nur mit Laienmodels. Starautor Frank Schätzing befand, dass „krümelhirnige Modezaren“ den Frauen nichts mehr zu diktieren hätten und begrüßte die Aktion vehement. Der Berliner Modedesigner Michael Michalsky erhob in der ersten Ausgabe Einspruch: Er findet es nicht okay, dass die Brigitte einen ganzen, noch dazu hochprofessionellen Berufsstand aussperrt.

Nun ist die zweite Ausgabe der Laienmodel-Brigitte draußen und ich habe mit Sarah Rissen, bei OTTO u.a. fürs Modelbooking zuständig, über das Konzept der „wahren Schönheit echter Frauen“ gesprochen. Mich hat einfach interessiert, wie ein Branchenprofi, der täglich mit Models arbeitet, das neue publizistische Konzept bewertet. Ihre Antworten auf meine Fragen seht Ihr im Videointerview.

8 Kommentare
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  1. Fenke

    Ich habe die Brigitte durchgeblättert, die neue. Und ehrlich gesagt: So viel Unterscheid zu vorher ist da gar nicht. In der Brigitte waren schon immer eher normalgewichtige Models zu sehen, und es wurde ganz oft mit vermeintlichen Leserinnen irgendwelcher Stylingzauber veranstaltet. Die Frauen sind immer noch schön, wohl etwas eigenwilliger als Models. Wenn Karl Lagerfeld sagt “normale” Menschen wolle keiner sehen, dann kann auch er nicht die gemeint haben, die man jetzt in der Brigitte sieht.

  2. Alicia

    Also meiner Meinung nach sollte dieses Beispiel Schule machen. Die dürren Klappergestelle kann doch keiner mehr sehen! Das gilt übrigens auch für Euren Katalog. Warum springt Ihr nicht auf diesen Zug auf und bildet mehr “normale” Frauen ab? Das ist doch auch viel näher am Verbraucher.

    Und dass die Aktion wirkt, zeigt doch jetzt nicht nur die aktuelle “Brigitte”-Geschichte, sondern z.B. auch die seit langem erfolgreiche “Dove”-Werbekampagne.

    Viel mehr Medien und Unternehmen sollten diesen Beispielen folgen und endlich mal die Realität abbilden, anstatt vorzugaukeln, man würde durch den Kauf der angepriesenen Produkte zum Model. Das ist nicht nur fernab der Realität, sondern wird von vielen Menschen auch gar nicht gewünscht. Mal ganz abgesehen davon, dass dadurch vielleicht auch ein etwas menschlicheres Schönheitsideal in der Gesellschaft etabliert werden kann, das etwas näher an die tatsächlichen Gegebenheiten heranreicht.

    So, das war mein Pamphlet für mehr “normale” Menschen im Modelbusiness… :-)

  3. Rabea

    ich finde auch, dass die aktion “normale models” gelungen ist. ich sehe wirklich kaum einen unterschied, außer an ein paar klitze kleinen merkmalen, die bei models sonst nciht so ins licht fallen (z.b. die armbehaarung). aber das ist es doch auch, was die frauen so authentisch macht und womit wir uns viel mehr identifizieren. wer ist schon perfekt???
    otto sollte wirklich auf diesen zug aufspringen!

    ps. die model-wg hab ich mir heut angeschaut, ist ok, aber lange nicht so interessant wie klums show.

  4. lr

    Die Damen sind doch wirklich sehr attraktiv. Frauen mit realen Figuren können ebenso schön sein wie Models. Ich finde die Aktion toll.

  5. Sigelinde

    Fühlt sich Michalsky bedroht? Brigitte hat jedes recht darauf, jeden abzubilden!

  6. Suse

    @Alicia

    ich kann Dir da nur zustimmen! ich hoffe, dass in Zukunft mehr Menschen Deine Meinung vertreten werden

  7. Pingback: Two for Fashion: Mode, Design, Lifestyle Blog – powered by OTTO: » Winter-Hippies und Dandys aus dem Schnee aufs Podest

  8. Pingback: Tony Ward modelt für den OTTO-Katalog. Und wir verlosen 5 Levi’s-Chinos! » Two for Fashion – Das OTTO-Fashion-Blog | Kathrin und Thuy, zwei Blogger, berichten aus der Modewelt ueber Modetrends, Fashion Weeks, OTTO-Insides

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