
Obwohl ich einen Tag weniger als sonst die Fashion Week besuchte, erlebte ich die diesjährige komischerweise viel intensiver als die anderen. Diese Saison war mein Plan überschaubar und durchdacht. Ich habe mich vorher gut über die Designer informiert und nur die Events herausgesucht, die mich 100-prozentig interessierten. Vielleicht habt Ihr es schon mitbekommen: In den letzten Tagen bloggte ich mehrmals am Tag, weshalb ich zwei Nächte durchmachen musste, um überhaupt alles mitzukriegen.
Zum Abschluss gibt es meine persönlichen Top 5 mit all den Kleinigkeiten, die ich nicht mehr in einzelne Artikel unterbringen konnte, sie Euch gegenüber aber auf keinen Fall verschweigen möchte.
1. Verhüllung

Die beste Präsentation erlebte ich im Studio bei ep_anoui. Die Gäste versammelten sich um die in Weiß eingehüllten Models. Weißer Rauch stieg aus dem Nirgendwo empor und bildete einen Ring um sie. Die Musik ging an und Minute für Minute enthüllte ein weiteres Model seine verborgene Kleidung. Als das letzte Model (der Bärtige in der Mitte) seinen Platz einnahm, betrachtete ich noch lange das wundervolle Gesamtbild aus senfgelber bis brauner Strickmode und feurig roten Musterstoffen.

2. Fächermania


Die letzten Tage waren so ultraheiß und schwül, dass sich die geschlossenen Räume und Säle mit den Modenschauen zu Saunen verwandelten. Deshalb wurden an allen Orten bunte Fächer verteilt, um den Gästen die Hitze erträglicher zu machen. Ob wir mit den Fächern genauso elegant aussahen, wie die berühmten Geishas aus Japan?
3. Wasser und Schokolade

Der Job als Model ist nicht immer glamourös, vor allem dann nicht, wenn man bei Präsentationen 45 Minuten lang still stehen muss – in einem Raum voller Blitzlicht und dermaßen schlechter Luft, dass manche Models Kreislaufprobleme bekommen und einfach umkippen. Nach zwei Tagen Fashion Week haben die Veranstalter dazugelernt: Bei den meisten Schauen ging eine Assistentin mit einer Wasserflasche rum und fütterte die Models mit Schokolade.
4. All the pretty boys


In dieser Saison freuten sich unsere Augen besonders über die hübschen Models, die wie perfekte Statuen posierten. Die schönsten Herren sah ich bei der Präsentation von Sissi Goetze und natürlich bei der Michalsky StyleNite (bei der wir gar nicht erst wissen wollen, wie viel allein das Booking kostet).
5. Cô Cô – Bánh mì deli

Da die Berlin Fashion Week diese Saison total gegeizt hat, was Essen und Trinken angeht, mussten wir uns anderweitig stärken. Leider gibt es den kleinen Crêpes-Eis-Laden nicht mehr, weshalb ich mir einen neuen Lieblingsort suchen musste. Zufällig gestoßen bin ich auf Cô Cô, einen Laden, der traditionelle Baguettes nach vietnamesischer Art frisch belegt. Mmmmh – sehr lecker!
Cô Cô – Bánh mì deli
Rosenthalerstr. 2
10119 Berlin
Mo-Do 11-22, Fr/Sa 11-24, So 12-22 Uhr
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die Verhüllung/Entblätterung erinnert mich ganz stark an eine Szene des Filmes “Logans Run”
http://www.stomptokyo.com/img-m1/logans-run2.jpg
zumindest von den Fotos her
p.s.: sorry, das ist besser
http://fc01.deviantart.net/fs71/f/2010/190/d/6/Logans_Run_wallpaper_v07_by_Duke_3d.jpg
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Besonders cool ist die Verhüllungstechnik. So ist man ja gleich noch gespannterwas einen bloß darunter erwarten mag.