Mahret

Berliner Nächte ...

…sind streng genommen Berliner Morgende und verlangen ihren Jüngern so einiges ab. Samstags ist für mich Ausgehtag, wobei sich in Berlin prinzipiell jeder Tag als Ausgehtag eignet. In der Stadt, die niemals schläft, gibt es immer etwas zu erleben – das ist es, was Berlin als Partymetropole gegenüber anderen Städten so spannend macht und da kann ausnahmsweise selbst New York nicht mithalten. Der Berliner versteht es zu Feiern und das ausgiebig und ohne Sperrstunde, daran muss man sich ersteinmal gewöhnen. Selten startet eine Party vor 1 Uhr, Stimmung kommt erst auf ab 2 und um 7 ist dann oftmals Zeit, die Location zu wechseln (und damit meine ich nicht, erschöpft zu Hause ins Bett zu fallen!!!). Eine Ausgehmentalität, die Nichthauptstädtern die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lässt. Wo genau etwas los ist, entnehme ich in erster Linie der Mundpropaganda und dem Internet. Erste Anlaufstelle ist dort der noch sehr junge aber höchste brauchbare Berliner Stadtführer Berlin.Unlike. Wer Berlin “at its best” erleben möchte, findet dort das richtige Event und nicht nur was das Partyleben betrifft!

default

Meine Berliner Partyoutfits Empfehlungen

Natürlich spielt das richtige Outfit eine wesentliche Rolle. Wer den Berliner Partymarathon heil überstehen möchte, muss gerüstet sein. Von hohen Hacken ist stengstens abzuraten, wenn man nicht plant, jegliche Strecken mit dem Taxi zurückzulegen. Auch nicht jeder Club ist innen für Highheel-Ungeübte (trotz Workshop bin ich noch kein Profi!) geeignet. Viele Partys finden nämlich an so genannten “Off Locations” statt, solchen Orten, von denen man meinen könnte, sie erfüllen nur um Haaresbreite die Sicherheitsstandards. Große unpraktische Taschen sind auch nicht der richtige Partybegleiter, die stören beim Tanzen. Der Berliner Partyhengst reist mit leichtem Gepäck:

default

Im Uhrzeigersinn: (1) Gladiatorensandalen von Topshop, brauner vielseitig tragbarer Rock aus Chiffon Seide vom Berliner Label JULIAANDBEN, graues Shirt ebenfalls aus Berlin von Butterflysoulfire, goldenes Täschchen von Mango (2) die gleichen Gladatorensandalen und der gleiche Rock, diesmal in der Taille getragen zu einem Shirt von NIA (ebenfalls aus Berlin), Goldene Armreifen aus dem Afroshop meiner Tante in Philadelphia (3) Braune Ledersandalen, ein Mitbringsel meiner Mutter aus Singapur, schwarzes Bubbledress von ZARA, silberner Armreif aus demselben Afroshop in Philadelphia, kleines weißes Ledertäschchen von Ayzit Bostan für Bree (4) Topshop Gladatorensandalen, blaues Jerseykleid und schwarze Tasche von H&M, Lederjacke von Youth Against Labels.

11 Kommentare
Blog-Kommentar schreiben
Facebook-Kommentar schreiben

  1. LadyO

    Die flachen Sandalen sind ja ein Kracher! Ich neige immer zu Turnschuhen oder FlipFlops beim Ausgehen, aber das ist ja irgendwie etwas unglamourös. Ich wohne in Hamburg und da kann man nicht in jedem Club in Badelatsche auftauchen … Mahret, was sind denn deine Lieblingsclubs in Berlin?

  2. mahret

    klar Turnschuhe gehen hier auch problemlos, es kommt natürlich immer darauf an, welche es sind (und auch ein bißchen darauf an, wo man hingehen möchte). Aber i.d.R. ist Berlin ja schon eher lässig und cool – jeder wie we mag, hauptsache durchdacht und irgendwie individuell! Ich gehe so ziemlich jeden Samstag ins Picknick in der Dorotheenstraße. Das ist schon fast eine “Dorfdisko”, weil ich dort IMMER jemanden treffe den ich kenne, so dass es auch mal kein Problem ist, abends alleine auszugehen. Gespielt wird dort elektronische Musik von oftmals sehr bekannten internationalen DJs. Im Sommer wird draußen im Hof gefeiert bis die morgendliche Sonne hoch am Himmer steht. Die meisten dort ziehen dann noch weiter ins Berghain/Panorama Bar und/oder in die Bar25. Unter der Woche ist es auch sehr schon im Club der Visionäre. Entspannte Musik am Kanalufer an der Grenze von Kreuzberg zu Treptow. Chillen auf dem Wasser in einer lauen Sommernacht… Der Berliner Sommer ist unschlagbar!

  3. Kai

    “… das ist es, was Berlin als Partymetropole gegenüber anderen Städten so spannend macht und da kann ausnahmsweise selbst New York nicht mithalten.”
    Nichts für ungut, aber ich denke, da trägst du doch ein wenig dick auf.
    Warst du schon mal in New York? Dagegen ist Berlin ein kleiner Pubs. Nicht, dass ich was gegen Berlin habe aber auch in der Kategorie “Partymetropole” kann Berlin natürlich niemals auf einer Stufe mit NYC stehen.
    Aber sonst ganz nett geschrieben.
    lg

  4. sarah

    ach jaaaa, unlike ist echt ne tolle sache!
    und an kai, ich war im frühling in new york und vor 4 wochen in berlin und im direkten vergleich sage ich: berlin kann auf jedenfall mit dem big apple mithalten!
    p.s. ich hab euch soeben auf meine linkliste gesetzt. ich hoffe das ist okey für euch…

  5. mahret

    Ja Kai, da hast Du sicher recht. In der Kategorie “Partymetropole” stehen New York und Berlin nicht auf einer Stufe. Es kommt natürlich immer darauf an, was man vom Nachtleben so erwartet. Ich jedenfalls fand es in New York nicht schlecht, aber wenn es ums Wochenende durchfeiern geht, geht mir nichts über Berlin. Das ist in New York ja alleine schon wegen der Sperrstunde und der enorm hohen Preise kaum möglich!

  6. nbt

    Lieber Kai,
    natürlich kann es das.
    Allein wegen der nicht existenten Sperrstunde, der Erlaubnis, auf der Straße Alkohol zu trinken und der ausnahmslos besseren Musik in den Clubs.

  7. Janne

    Sehr gute Tipps! Bin in Berlin immer etwas überfordert… Verspricht so und mit der Hilfe von unlike aber in Zukunft besser zu werden.
    Was die Schuche angeht schwöre ich auf FlipFlop! Nicht die Platikdinger, die sind mist, aber die restliche Kollektion von Ballerina bis Sandalen sind unschlagbar (habe mir von einem paar gleich drei Farben besorgt…), kennen nur die meisten nicht.
    Gruß J

  8. mahret

    @janne,
    ja kennen die meisten tatsächlich nicht. Aber oft ist fast jedes paar zu schade. habe mir gestern hier in kopehagen meine weißen chucks auch mal komplett eingesaut. aber so ist das eben. das verrüclte partyleben heutzutage!!! da muss man durch. eine kollegin hat sich ihre jimmy choo versaut. na selber schuld sag ich da nur! knöcheltief in sandaletten im wasser stehen. Oh mann!!!

  9. schnurra

    Die Kleider mag ich! Ich weiß nicht, ob sie nicht ein bisschen zu kurz für den Alltag sind, aber zum Ausgehen auf jeden Fall toll!

  10. mahret

    @schnurra
    hm möglich. Ich trag sie trotzdem so im Alltag. Meistens aber mit Leggin drunter, sonst ist das beim Fahrradfahren schon etwas umständlich ;)

  11. Berlinessa

    Bin zwar ein bisschen spät dran (Zeitverschiebung! ;-) ) aber Kais Kommentar muss ich trotzdem noch etwas entgegen setzen.
    Ich bin Berliner New Yorkerin, lebe seit zwei Jahren hier. Mittlerweile mausert sich die Electrofeier-Szene hier ganz schön — zum Nachlesen: http://berlinessa.squarespace.com/berlinessa-in-new-york/2008/9/6/wir-nennen-es-wochenende.html — doch einem Vergleich mit Berlin kann sie nicht standhalten. Beileibe nicht.
    Ich freue mich immer darauf, bei meinen halbjährlichen Berlin-Stippvisiten mindestens einen Berhain-Besuch und am besten noch Watergate reinzuschieben. — Ende Oktober geht's wieder von JFK nach TXL. :-)

Kommentar schreiben

(wird veröffentlicht)
(optional)
Fehler: Bitte fülle alle erforderlichen Felder aus.

Hinweis

Wir freuen uns über Kommentare auf Two for Fashion. Alle Kommentare werden vor Veröffentlichung geprüft. Wir behalten uns das Recht vor, Beitrage ohne Begründung abzulehnen. Dies gilt insbesondere für solche Beiträge, die rechtswidrige Inhalte, Werbung für Dritte oder Spam sowie Beleidigungen enthalten oder in anderer Form unsachgemäß sind.

facebook Kommentare