
Weißer Sand, Palmen, ein entspannter junger Mann in einer Strandmuschel – fehlt nur noch ein in tropischen Farben schimmernder Drink. Doch der erste Eindruck täuscht. Der Mann ist hier nicht (nur) zum Vergnügen. Er arbeitet. Der blonde Jüngling ist Model, sieht gut aus und posiert gerade für die letzten Sommertrends der OTTO-Herrenkollektion 2011. Die wurden im Beach-Club del mar direkt am Elbstrand in Szene gesetzt. Kein schlechter Schachzug, denn wer sehnt sich nicht nach ein bisschen Copacabana mitten in der Stadt?
Ich war backstage beim Shooting der OTTO-Herrenkollektion dabei und berichte heute, wieviel Arbeit es hinter den Kameras macht, alles davor völlig entspannt und lässig aussehen zu lassen. Eines jedoch schon vorweg: An die Fersen des Teams vom OTTO-Fotostudio hefte ich mich immer wieder gerne, ist einfach eine spannende Welt …
So sieht die Location aus, wenn man das Ganze aus der Perspektive des Models betrachtet:

Fotografin Veronika greift bevorzugt zur Canon EOS 5D. Das ist übrigens genau jenes Modell, mit dem auch Scott Schumann, der Godfather der Streetstyle-Fotografie, seine Modelle auf New Yorks Straßen ablichtet …
Links im Bild können aufmerksame Two for Fashion-Leser einen alten Bekannten entdecken: Marco Hülsebus. Der Make up-Artist war schon öfter bei OTTO-Shootings und Drehs im Einsatz und haut mich mit seinem niemals langweiligen Style immer wieder um. Welcher Mann traut sich schon, in rot-weiß gestreiften Shorts, Tennis-Kniestrümpfen und bunten Sneakers am Arbeitsplatz zu erscheinen, auch wenn der – wie in unserem Fall – ein Strand ist?

Models sind übrigens sympathischerweise nicht so cool, wie sie in den perfekten Bildwelten erscheinen. Unser Protagonist wollte schon sehen, wie er rüberkommt auf den Bildern. Und da OTTO-Shootings immer Teamwork sind, gehören Schulterblicke und Meinungsaustausch ganz selbstverständlich zur Arbeit dazu.

Neben dem Warten auf gutes Licht – das ist übrigens eher neutral und keinesfalls greller Sonnenschein – will auch immer wieder das Outfit in Form gebracht werden. Denn was nützt es bei einem Kollektionsshooting, wenn zwar das Model perfekt lächelt, der Hemdkragen jedoch verrutscht und voller Sand ist? Apropos Sand: Der saß mir nach diesem Drehtag in allen Poren …
Die Ergebnisse des Shootings sind seit Dienstag auf otto.de zu bewundern. Also, schaut einfach mal rein …
6
haha, Marco Hülsebus sticht auf alle Fälle aus der Menge hervor
Die Strandmuschel sieht echt einladend aus, gab’s denn wenigstens danach noch ein paar Cocktails?
Mal abgesehn von dem sehr netten Typ in der Strandmuschel, Hamburg kanns wirklich mit der Karibik aufnehmen
Anstrengend,aber sicher ein cooler und abwechslungsreicher job.ich wuerde ihn gegen mein buero tauschen-keine frage!
süß der typ. aber sein look könnte für meinen geschmack etwas gewagter sein.
shooting am elbstrand? an der isar wäre das schon wegen dem menschenauflauf schwierig…