

Am Wochenende hieß es „Ansegeln” auf der Alster für die Mitglieder der Betriebssportsparte Segeln bei OTTO. Das heißt: Die Anfänger, die erst in der letzten Saison ihren Segelschein gemacht haben, segeln bei den alten Hasen vor, um den Schlüssel für die OTTO-Boote zu bekommen.
Jetzt lest ihr mehr über Nessi, Nemo und Nanu; Kenterübungen; Entenkinder und ihre Eltern und meinen ersten Segeltrip seit langer Zeit. Meine Kolleginnen Sonja und Friederike gehörten zu den Probanden und haben mich mitgenommen auf einen sonnigen Wochenendtörn auf der Alster!

Sonja (links) und Friederike (rechts) rahmen mich (in der Mitte) in ihren „Wo liegt eigentlich Bayern?” Shirts ein. Sorry an alle Leser südlich der Elbe, aber ihr kennt doch sicher den Hamburger Lokalpatriotismus. Ich selber ebenfalls nordisch, nautisch angehaucht im Ringelshirt in weiß und rot.

Sonja und Friederike von hinten und von vorn …
Seit 1989 gibt es die „OVSailing” als Betriebssportsparte bei OTTO. So wird im deutschen Jubiläumsjahr hier auch das 20-jährige gefeiert. Mittlerweile zählt sie 160 Mitglieder und ist damit die größte Sparte, erzählte mir Hans-Werner Witt, der als Spartenleiter verantwortlich für die Mitgliederbetreuung, Ausbildung und Veranstaltungen ist. Für 11 EUR pro Monat können segelbegeisterte OTTO-Mitarbeiter ihre Freizeit auf dem Wasser verbringen. Das lohnt sich, finde ich und will am liebsten auch gleich eintreten.

Hier die segelnden Frühaufsteher, die am 1. Mai zum Ansegeln im Hamburger Segelclub (HSC) waren. Kleckerweise trudelten noch weitere Wassersportler ein, die wohl noch etwas länger in den Mai getanzt hatten als wir. Links seht ihr Friederike und Sonja, Spartenleiter Hans-Werner Witt als zweiten Mann von links.
Bereits seit vielen Jahren liegt der größte Teil der OTTO-Segelflotte im Hamburger Segelclub (HSC) an der Alster: NESSI, NEMO und NANU, drei kleine Conger-Jollen, warteten auf den ersten Einsatz in diesem Jahr. Ein größeres Boot, der Kielzugvogel NAOMI, liegt auch an der Alster. Seit Anfang April sind die Boote schon im Wasser, aber am Anfang der Saison und insbesondere vor dem Ansegeln ist meist noch nicht so viel los. So hatte eine Entenfamilie die Ruhe genutzt und den geschützten Platz unter der Plane von NAOMI als Nistplatz auserkoren. Nach heißen Diskussionen wurde Nest samt Eiern vor den Augen der unruhigen Enteneltern an einen geschützten Platz umgezogen … hoffentlich geht da alles gut!


Die drei weiteren Congers: NADINE, NINA und NÖFF liegen derzeit noch in der Segelhalle auf dem OTTO-Gelände. Ein größeres H-Boot und eine Conger liegen noch auf dem Schweriner See und geben so den segelnden „Ottonen” die Möglichkeit für einen schönen Wochenendausflug zum ehemaligen DDR-Olympia-Stützpunkt.

Sonja und Friederike beim Auftakeln der Conger-Jolle NESSI.

Mann über Bord! Kenterübungen auf der Alster, denn auch Wiedereinsteigen will gelernt sein.
Natürlich hat für Sonja und Friedrike alles gut geklappt und nach dem Vorsegel-Pflichtprogramm gab es den Eintrag für die Schlüsselberechtigung der Conger-Jollen. Ich konnte gleich davon profitieren und bin mit eingestiegen, für eine kleine Runde Wenden, Halsen und dann einen schönen Aufschließer an den Steg.


Ahoi, Mast und Schotbruch und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

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Kann man die “Wo liegt eigentlich München” Shirts irgendwo gewinnen/kaufen (nicht so teuer)? Ich bin Hamburgerin durch und durch und das natürlich mit so einem Shirt gern zusätzlich unterstreichen
Das sieht nach einer Menge Spaß aus und das für 11 Euro im Monat – Neid!!!!
Hallo,
sorry, aber Eure T-Shirts finde ich total bescheuert! Damit outet ihr Euch doch nur als Kleingeister.
Jaaaaa, wo gibts diese Shirts? – Das wär ein tolles Geburtstagsgeschenk!!!
Herrlich so ein Segelausflug, das Wetter war ja auch nordisch-fantastisch!
Die Hamburger und ihre liebe zum Wasser
@Hula und Happi: Beim Lotto King Karl Konzert gab es am Merchandising-Stand T-Shirts mit Aufschriften wie “Wo liegt eigentlich München”, “Wer ist eigentlich dieser Köln” oder “Ich bin kein Berliner” … auf der Website http://www.lottokingkarl.de gibt es die wohl auch für Herren. Sonja und Friedrike haben sie sich im Girly-Schnitt dann aber selbst bedruckt. Geht z.B. über Spreadshirt: http://www.otto.de/extern?KatID=sh6549923.
@Kati: Ich teile deine Meinung mit dem Kleingeistertum hier nicht. Man sagt doch nur mit einem Augenzwinkern, dass man seine Heimatstadt liebt. Ob das mit einem I love Hamburg, Hamburger Deern oder eben einem Shirt mit dem München-Slogan ist, ist da doch egal. … Und so wirklich auf den Fuß getreten fühlt sich ein Münchener doch auch nicht bei einem keinen Spaß. Er kann doch dann einfach über die hohlen Fischköppe im Norden lachen;-)
Ich finde die T-Shirts auch ziemlich blöd. So tut man also die Liebe zu seiner Heimatstadt kund, indem man sich über eine andere Stadt lustig macht? Na herzlichen Glückwunsch zu diesem Einfall.