Unter 50 fotografiert Ari Seth Cohen niemanden für seinen Blog „Advanced Style“. Ein ungewöhnliches Statement, wo sich andere Streetstyle-Blogger wie Yvan Rodic oder Craig Arend um junge Models reißen. „Die alten Damen beeinflussen die jungen Mädels, die ihren individuellen Stil noch nicht gefunden haben“, so Ari (28), der stylische Leute zwischen 60 und 105 Jahren porträtiert. Statt es zu fürchten, feiert er ihr Alter auf seinem Blog. Und schätzt ihren ausgereiften und eigenen Stil. „Diese Frauen mit Hut und Handschuhen aus den alten Hitchcock-Filmen gibt es wirklich: An der Upper East Side“, so Ari. Außerdem seien ältere Leute vom langweiligen Business-Look befreit, und hätten den ganzen Tag Zeit und viel Geld zum Einkaufen.
Luis Vuitton-Anzeige im aktuellen ZEIT-Magazin Nr. 36 vom 2.9.2010
„Wohin geht die Mode?“, fragt die ZEIT in ihrem gestern erschienenen Magazin. Klar, dass ich mir das Heft besorgt habe, denn wer will nicht wissen, wo es klamottentechnisch hingeht? Ein wenig überrascht war ich dann von den Anzeigen, die immerhin für die aktuellen Kollektionen der großen Modehäuser werben. Vuitton, Lezard und andere setzen konsequent auf Rückschau, und zwar in die 50er und 60er! Klar werden die alten Styles mit Leder (Vuitton) und smarten Schnitten (Lezard) aufgepeppt, aber dem Retro-Look wird nichts wesentlich Neues hinzugefügt.
René Lezard-Anzeige im aktuellen ZEIT-Magazin Nr. 36 vom 2.9.2010
Beim weiteren Durchblättern des Magazins war ich noch überraschter darüber, dass sich bei der ZEIT wohl niemand zu fragen scheint, wie man modisch sein kann ohne reich zu sein. Oder wie kommt es, dass die in dem Reise-Produktteil präsentierten Taschen, Schuhe, Bademäntel etc. allesamt das Budget jedes Normaloverdieners – auch jedes ZEIT-Redakteurs – weit überschreiten?
Dabei ist doch interessant, dass viele Stylisten und Modemacher, u.a. Mads Roennborg und Karl Lagerfeld, ganz offen sagen, dass sie sich in ihren Entwürfen von den kreativen, jungen Leuten auf der Staße inspirieren lassen. Und die haben in der Regel wenig Geld – und machen richtig was draus. Deshalb mein Fazit an die ZEIT-Redakteure:
Mehr Demokratie wagen – auch in der Mode!
Wer jetzt Lust drauf hat, sich ohne 10.000-Euro-Budget in die ja wohl angesagten Looks der 50ties und 60ties zu hüllen, für den habe ich ein paar Vorschläge nach dem Sprung …
Es ist nicht einfach, jemandem wie Kathrin, die ja aus New York zu Besuch kam, etwas wirklich Besonderes zu bieten. Die Hamburg-Klassiker kennt sie schon, schließlich hat sie an der Elbe studiert. Zum Glück gibt es aber noch bis zum 12. September 2010 in den Hamburger Deichtorhallen etwas ganz Einmaliges zu erleben: das White Bouncy Castle. Es macht Erwachsene zu Kindern, handelt es sich doch um eine riesige, 30 Meter lange und 11 Meter hohe weiße Hüpfburg. Wie Ihr oben unschwer erkennen könnt, hatten Kathrin und ich einen Heidenspaß!
Es ist aber anstrengender als es aussieht! Wir konnten im weißen Luftschloss, das die Künstler William Forsythe, Dana Caspersen und Joel Ryannur erdacht haben, also nicht nur unsere Lachmuskeln trainieren, sondern auch unsere Beine. Mehr über die Idee des White Bouncy Castle und weitere Bilder nach dem Sprung … Den ganzen Beitrag lesen
Momente wie diese werde ich nie vergessen. Aber Reisende muss man ziehen lassen, das habe ich in New York gelernt. Wo jeder kommt und geht, wann er will. Mit den Worten: „Ich zelebriere keine Abschiede, ich gehe einfach“, mussten Thuy und ich Mahret in den Zug nach Berlin steigen lassen.
Mahret, es war toll mit Dir! Vielen Dank für alles was ich mit Dir in den letzten zwei Jahren erleben durfte.
Kathrin hat ja vor einiger Zeit die coolsten schwangeren Mütter gekürt – und echte Hingucker gefunden. Wir haben jetzt noch eine Kandidatin zu ergänzen. Sabine ist bei OTTO Teamleiterin Onsite-Marketing und Kommunikation und damit auch für Two for Fashion verantwortlich. Und: Sie ist im 7. Monat schwanger. Ganz bald düst sie ab in ihre wohlverdiente Babypause, vorher haben wir sie aber kurz noch mal entführt.
In einer schicken S-Klasse ging es zu bellybutton und dann zum Schwangerschafts-Shooting. Im Video haben wir festgehalten, wie schnell sich eine Frau in ein Model verwandeln lässt – und wie klasse man sich schwanger anziehen kann. Das wär doch glatt ein Grund mehr, mal ernsthafter über Kinder nachzudenken …
Mehr vom Shooting, die schönsten Bilder und ein Gewinnspiel, bei dem zwei Schwangerschafts-Outfits von bellybutton winken, nach dem Sprung.
Wir besuchen ständig Läden. Nicht, um etwas für uns zu kaufen oder weil wir neue Kleider bräuchten. Wir probieren uns für Euch durch die neuesten Kollektionen, sozusagen als „Vorkoster“. Dabei ist es natürlich nicht leicht, nicht selbst der Mode zu verfallen. Meistens geht man doch, wie neulich in Hamburg, nicht mit ganz leeren Händen nach Hause. Zur Feier unserer Abschieds-Zusammenkunft kauften Mahret und ich den gleichen Rock – sie in Grautönen ich in Gelb.
Übrigens liebe ich es, in Hamburg zu shoppen. Alles ist entspannter und familiärer in den kleinen Boutiquen der Neustadt als an der wuseligen 5th Avenue.
Okay, das da draußen kann selbst bei positivster Betrachtungsweise nicht als Sonnenbrillen-Wetter bezeichnet werden. Zumindest nicht hier im Norden. Aber was soll’s? Eine Sonnenbrille ist schließlich zum Wohlfühlen da und kommt bei einigen Menschen ja sogar erst nach Sonnenuntergang so richtig zum Einsatz.
Deshalb bin ich sicher, dass die Gewinnerinnen unseres Ray-Ban-Gewinnspiels jede Menge Chancen finden werden, ihre neue Ray-Ban spazieren zu führen. Wäre ja auch schade, wenn nicht. Denn AnnDee (oben) und Bonnie (unten) sehen SEHR cool aus mit ihren neuen schwarzen Gläsern, oder?
Wir danken Euch für die Zusendung der Bilder!
Und wenn Ihr trotz – oder gerade wegen – des Regens ebenfalls Lust auf eine Ray-Ban bekommen habt, findet Ihr jede Menge Auswahl hier!
Das schwarze Jerseykleid muss nicht immer elegant getragen werden. Peppt das Outfit einfach mit einer Netzstrumpfhose auf und zieht nicht wie gewohnt High Heels an, sondern tragt dazu doch mal lässige Boots. Damit das Ganze nicht allzu langweilig aussieht, gibt der geblühmte Shopper Eurem Outfit den letzten Schliff. Fertig ist der sportlich-coole Look.
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